Das neue evangelische Content-Netzwerk ist gestartet

yeet ist da!
Die Creator, die zum Start von yeet im Netzwerk dabei sind

yeet

Die Creator, die zum Start von yeet im Netzwerk dabei sind

Die Creator, die zum Start von yeet im Netzwerk dabei sind

Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) hat am 18. Februar 2020 das Netzwerk yeet gelauncht. yeet bringt Menschen zusammen, die mit ihren Videos, Podcasts, Posts und Stories zu einem konstruktiven Dialog in den Sozialen Medien beitragen wollen - und damit Menschen zwischen 14 und 35 Jahren ansprechen.

Elf Sinnfluencer gehören seit dem 18. Februar 2020 zum evangelischen Contentnetzwerk yeet.

"yeet steht dafür, etwas mit Nachdruck und Freude zu tun. Mit dem evangelischen Contentnetzwerk wollen wir jüngere Menschen dort mit der guten Nachricht, dem Evangelium, erreichen, wo sie täglich unterwegs sind: in den sozialen Medien", erklärt Jörg Bollmann, Direktor des GEP. "yeet verbindet Sinnfluencer, die ihren Glauben, Sinnfragen und wichtige gesellschaftliche Fragen thematisieren." 

Das Netzwerk, dessen Aufbau der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) angeregt hat, soll weiter wachsen und steht Landeskirchen, christlichen Initiativen und Creators offen: Sie können sich mit eigenen Ideen und Formaten bewerben.

Zum Start sind folgende Sinnfluencer*innen dabei:

Theresa Brückner ist Pfarrerin für Kirche im digitalen Raum im Berliner Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg und erfolgreich auf Instagram, Facebook, Twitter und YouTube als @theresaliebt unterwegs. Sie berichtet mit der Kamera aus ihrem Alltag als Pfarrerin.

Christian Engels und Kira Brück gestalten die Filmshow. In verschiedenen Formaten geht es einerseits um Film und Religion, andererseits um Serien, Kino und Familie. Kira ist Mutter und Filmjournalistin, Christian ist Vater und der "evangelische Filmpfarrer". Zusammen und einzeln diskutieren sie Serien und Filme von Hollywood bis Netflix, zwischen Streaming Nights und Festivalevents. Die Filmshowformate gibt es auf YouTube und Facebook oder als Podcast. 

Die Medizinstudentin Jana Highholder spricht auf ihrem Kanal "Jana glaubt" auf YouTube, Instagram und Facebook mit Menschen über deren Glauben und Leben, lotet medizinethische Themen aus und erzählt aus ihrem Alltag als Studentin, Poetryslammerin und Autorin.

Nils Husmann besucht für seinen Podcast Klimaschutzexpert*innen, mit denen er über Fakten, Strategien und Alltagstipps zum Thema Umweltschutz spricht. Damit begleitet er die chrismon-Serie "Die Bessermacher" mit Willi Weitzel. 

Jörg Niesner ist Pfarrer in Laubach und unterwegs auf Instagram und tellonym.me, wo er sich als @wasistdermensch Zeit nimmt für die Lebens- und Sinnfragen seiner Follower*innen.

Ellen und Steffi Radtke sind miteinander verheiratet und leben im Pfarrhaus im niedersächsischen Eime. Im YouTube-Format "Anders.Amen" zeigen sie, wie gut die Verbindung "queer und Kirche und Dorf" funktioniert.

Josephine Teske ist Pfarrerin in Schleswig-Holstein. Unter @seligkeitsdinge_ erzählt sie auf Instagram von ihrem Leben als alleinerziehende Mutter und Pfarrerin, denkt nach über feministische Theologie und lotet die Chancen einer digitalen Kirche aus.

Roman und Chris treffen sich vorm Mikrofon als Theologe und Technikexperte. Sie diskutieren in ihrem Podcast "Netztheologen" den digitalen Wandel aus der Perspektive des christlichen Glaubens.

Das yeet-Team im GEP unterstützt die Sinnfluencer*innen je nach Bedarf und Möglichkeiten durch Vernetzung, Formatentwicklung, redaktionelle Begleitung und Beratung, Technik, Produktionshilfe, Community-Management, Analyse, Marketing und Werbung.

yeet soll ein Netzwerk sein, das die Vielfalt des christlichen Glaubens in den sozialen Medien abbildet. Der Start ist ein Auftakt mit einigen Stimmen. Der Wunsch des yeet-Teams ist es, das noch viele hinzukommen - und das Netzwerk an Menschen wächst, die einen konstruktiven Beitrag zu gesellschaftlichen und persönlichen Fragen junger Menschen in den Sozialen Medien leisten.

Leseempfehlung

Die Evangelische Kirche in Deutschland will bei jungen Menschen Interesse am Thema Glauben wecken. Dafür knüpft sie ein Netzwerk von christlichen Influencern.
In den sozialen Netzwerken Youtube und Instagram präsentieren sich Jungen und Mädchen geschlechterstereotyp, sagt die Sozialpädagogin Susanne Käppler. Instagram- und Youtube-Stars haben eine Vorbildfunktion für viele Jugendliche.
Zwei Schwestern aus dem Schwarzwald inszenieren ihre Barbie-Puppen auf Instagram. Und gewinnen immer mehr Fans

Neue Lesermeinung schreiben

Wir freuen uns über einen anregenden Meinungsaustausch. Wir begrüßen mutige Meinungen. Bitte stützen Sie sie mit Argumenten und belegen Sie sie nachvollziehbar. Vielen Dank! Damit der Austausch für alle ein Gewinn ist, haben wir Regeln:

  • keine werblichen Inhalte
  • keine Obszönitäten, Pornografie und Hasspropaganda
  • wir beleidigen oder diskriminieren niemanden
  • keine nicht nachprüfbaren Tatsachenbehauptungen
  • Links zu externen Webseiten müssen zu seriösen journalistischen Quellen führen oder im Zweifel mit einem vertretbaren Prüfaufwand für die Redaktion verbunden sein.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu bearbeiten, macht dies aber stets kenntlich. Wir zensieren nicht, wir moderieren.
Wir prüfen alle Beiträge vor Veröffentlichung. Es besteht kein Recht auf Publikation eines Kommentars.