Filmtipp von Sabine Horst: „Die andere Seite der Hoffnung“ von Aki Kaurismäki

Fluchtpunkt Helsinki
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Herr Wikström hat seinen Hemdenhandel hingeworfen und sich von seiner Frau getrennt. Er will sich neu erfinden – nur läuft die Gaststätte nicht, die er mit einem Pokergewinn gekauft hat. So ­ein finnischer Kleinbürger hat wenig zu verschenken. Aber als der Flüchtling Khaled auftaucht, der im syrischen Krieg fast seine ganze Familie verloren hat und in die Illegalität gedrängt wird, ist klar: Dem Mann muss geholfen werden. Kultregisseur Aki Kaurismäki baut in „Die andere Seite der Hoffnung“ ein aktuelles Thema in sein skurriles, von schweigsamen Losern be­völkertes Universum ein. Klappt prima, ergibt einfach eine neue Spielart des „Humanismus Kaurismäkiensis“.

Die andere Seite der Hoffnung (2017): Trailer

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