Eine Gemeinde in Andalusien nimmt afrikanische Flüchtlinge auf

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An der Mittelmeerküste Spaniens versuchen jährlich Tausende von Menschen aus Nord­afrika, mit kleinen, überfüllten Booten nach Europa einzureisen. Bewältigen sie die Überfahrt, sind das die klassischen Stationen: Küstenwache, staatliche Auffanglager, Abschiebung – oder ein Leben in der Illegalität.
Im Wohnheim der evangelischen Kirchen­gemeinde „El Redentor“ im andalusischen Málaga aber bekommen Flüchtlinge eine Chance. Sechs Monate können sie hier ­bleiben. Sie erhalten Rechtsberatung, etwa beim Asylantrag, psychologische Betreuung, Sprach- und Schulunterricht sowie Arbeitsmöglichkeiten. Das ehemalige Schulhaus mit Platz für 65 Menschen stellt die Gemeinde der spanischen Flüchtlingsorganisation CEAR kostenlos zur Verfügung. Der Pfarrer leitet es selbst, und viele Freiwillige von „El Redentor“ arbeiten mit. Seit der Errichtung 1993 wohnten hier 1500 Migranten.
Nun verlangt die Stadt Málaga die Sanierung des anliegenden Kirchengebäudes. Sonst droht die Zwangsräumung. Und damit auch das Ende der Flüchtlingshilfe. Die erforderlichen 75 000 Euro kann die Gemeinde nicht alleine aufbringen und bittet deshalb um Spenden.

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Fragen an Pfarrer José-Manuel Mochon, Leiter des Wohnheims in Málaga

 Mit welchen Vorgeschichten kommen die Menschen zu Ihnen? 
Eine typische ist so: Ein18-Jähriger kommt von der Elfenbeinküste hierher. Als Kindersoldat bei den Rebellen war er regelmäßig von anderen Soldaten vergewaltigt worden. Auf einer zweieinhalbjährigen Odyssee durch verschiedene afrikanische Staaten ernährte er sich von Abfall aus den Straßengräben. Dann erreichte er Marokko, mit Hilfe einer Schlepperorganisation, und setzte über.

Ein besonders schlimmer Einzelfall?
Nein, dies gibt es öfters. Die Migration beginnt oft Monate oder Jahre vor der Überfahrt.  

Wie ging sein Weg weiter?
Eine Rechtsanwältin der Flüchtlingshilfe vermittelte ihn zu uns. Er blieb ein halbes Jahr, unsere Psychologin betreute ihn währenddessen und auch danach. Zurzeit arbeitet er als Schneider in Málaga. Über seinen Asyl­antrag wurde noch nicht entschieden.

Spendenkontakt: 

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Gustav-Adolf-Werk e. V. 
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Tel.: 0341/490620
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Spendeninformation:
Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank)
BLZ 350 601 90
Konto 160 980 00 18
Stichwort: chrismon/Málaga
Für die Spendenquittung unbedingt die eigene Anschrift im Betrefffeld der Überweisung angeben.

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