Ehemalige Patienten nach der Psychiatriereform

Aufgeblüht
Thomas Mische

Rafael Heygster

Europa, Deutschland, Bremen, 21.09.2018: Portrait Thomas Mische, ehemaliger Patient in der Langzeitpsychiatrie Kloster Blankenburg. Foto: Rafael Heygster

Sie galten als aggressiv oder kaum ansprechbar, ihre Diagnose: hoffnungslos. So erging es vielen Menschen, die vor der Psychiatriereform weggesperrt waren – zum Beispiel in Blankenburg (Bremen). Wie geht es ihnen heute? Wir haben sie besucht.

Zum Duschen müssen sich die Männer nackt als Gruppe führen lassen. Nachts werden manche ans Bettgestänge gefesselt. Tags stehen sie im kahlen, dunklen Flur und wippen vor und zurück oder trippeln rastlos auf der Stelle. Dieses Verhalten, Hospitalismus genannt, entwickeln Menschen, wenn sie zu lange keine Zuwendung erleben, keine Ansprache, keine Anregung.

Das war der Alltag der Menschen in der psychiatrischen Klinik im Kloster Blankenburg bei Bremen. So zeigte ihn 1985 der Dokumentarfilm "Rückkehr aus dem Niemandsland". Und so ging es überall in Deutschland in der Langzeitpsychiatrie zu. Die Patienten und Patientinnen wurden verwahrt, nicht gefördert, kaum betreut, oft über Jahrzehnte. Als "elend" und "menschenunwürdig" beschrieb 1975 die "Psychia­trie-Enquete" diese Lebensbedingungen.

Dann kam die Psychiatriereform. Als erstes Modellprojekt wurde die Psychiatrie Blankenburg aufgelöst. Die 300 Bewohner und Bewohnerinnen, die meisten von ihnen geistig beeinträchtigt, zogen 1988 aus dem abge­legenen ehemaligen Kloster ins Zentrum der Stadt Bremen: in Wohngruppen der AWO, der Inneren Mission und anderer sozialer Träger.

Wie geht es den Menschen heute, gut 30 Jahre später? Der Fotograf ­Rafael Heygster und der Autor Manuel Stark haben viel Zeit mit einigen von ihnen verbracht. Die beiden können nicht nachvollziehen, wie diese Menschen je die Diagnose "hoffnungslos" be­kommen konnten, wieso viele als "aggressiv" oder "kaum ansprechbar" beschrieben worden waren.

Ja, bei manchen sind die Gesichtszüge verformt, sagen Autor und Fotograf. Und ja, manche der Menschen mit geistiger Behinderung verhalten sich anders, als man es gewohnt ist. Ja, das kann überfordern, auch Angst machen. Aber nein, sagen Heygster und Stark, deswegen sind sie keine eigene Spezies, sondern Menschen. Und es lohne sich, das erste Fremdeln zu überwinden.

 Ursula PumpRafael Heygster

Die Kalligraphin

Ursula Pump *Januar 1953

Wie Ursula Pump ihre Zeit in Blankenburg erlebte, kann sie nicht in die Worte einer bekannten Sprache fassen. Und doch bleibt das Geschehene da. Die Jahre in den kargen Schlafsälen, ohne jeden Rückzugsraum, nicht mal ein Nachtschränkchen für Persönliches gab es.

Wie drückt man sich aus, wenn Worte fehlen? Ursula Pump schreibt gern ganze Blätter mit Schleifen voll. Kleine Abwandlungen des Buchstabens "e" mit Schwung und Kraft, manchmal nur in Schwarz, oft in wechselnd bunten Farben. Wer genauer hinsieht, entdeckt etwas Verborgenes – mitten in den Schwüngen versteckt sich ihr ­Name: "eeeeeeeeeursulaeeeeeeeee".

 Eckard RauschRafael Heygster

Der Zugeneigte

Eckard Rausch *29. 4. 1957

Bis in die vierte Klasse hatte Eckard Rausch gute ­Noten. Dann verschlechterte er sich. Die Hauptschule verließ er ohne Abschluss. Er arbeitete als Ladenhelfer in verschiedenen Geschäften, lange behielten sie ihn nie. Mit 19 wurde er wegen "Geistesschwäche" ­entmündigt, kurz darauf kam er nach Blankenburg. Mehrmals floh er aus der Psychiatrie.

In Blankenburg war Eckard Rausch "verschlossen, in sich gekehrt und wortkarg". So schildern die Ärzte, die ihn damals betreuten, ihren ehemaligen Patienten. Auf Ansprache reagierte er höchstens mit Brumm­lauten. Wenn überhaupt, habe er sich nur mit einem lauten JA oder NEIN geäußert.
Wer Eckard Rausch heute in der AWO-Tagesstätte besucht, erlebt einen anderen Menschen. Wenn er morgens in die Einrichtung kommt, begrüßt er jedes Mitglied des Personals laut mit Namen, er fragt, wie es ihnen geht und was sie so erlebt hätten in letzter Zeit. Er liest Zeit­schriften und löst Kreuzworträtsel. Witze findet er gut, gerade ­solche, die am ersten April aufleben: Eine Person hat nach dir gefragt. Wirklich? Nö! Auch wünscht er sich immer mal wieder, ins nahe gelegene Einkaufszentrum zu fahren – um Eis zu essen.

Trotzdem ist etwas aus Blankenburg geblieben: Immer wieder hat er Phasen, die er "schlechte Laune" nennt und in denen er allein sein will. Bevor er sich zurückzieht, fragt er die Betreuerinnen, ob es okay sei, schlechte Laune zu haben. Zeit und Raum für sich beansprucht er erst, wenn ihm mehrfach bestätigt wird, dass "schlechte Laune" erlaubt ist.

Manchmal übertritt er die Grenzen anderer. Etwa wenn er sich so verliert in seinen Witzen, dass Betreuerinnen ihm auch mal sagen, dass er Ruhe geben soll – vor allem dann, wenn sie seine Witze für unangemessen halten, ­etwa weil er jemanden als dick bezeichnet. Er meine es doch nicht böse, sagt Eckard Rausch dann und fühlt sich ungerecht behandelt. Nach einer Zeit fragt er: "Magst du mich noch?" Das zu fragen, habe Größe, finden die Be­treuenden, wer sonst schaffe das schon.

 Renate SchnakenbergRafael Heygster

Die Entschlossene

Renate Schnakenberg *12. 11. 1938

In Blankenburg saß sie jahrelang in einem Rollstuhl. "Wieso?", fragten sich ihre ­späteren Pflege­kräfte, als sie nach Bremen kam. Ihr fehlte nichts. Eigentlich. Durch die Rollstuhljahre hatten sich Muskeln zurückgebildet, und sie wusste nicht mehr, wie sie ihre Beine benutzt. "Wie es dazu kam, ist uns unerklärlich", sagt Gisela Tietje. Sie arbeitete schon bei der Auflösung der Langzeit­psychiatrie Kloster Blankenburg mit und heute bei der Inneren Mission Bremen.

Normal zu gehen hat Renate Schnakenberg nie wieder gelernt, aber immer wieder gelingt ihr – mit Unterstützung – ein Spaziergang. Mittlerweile braucht sie den Rollstuhl auch wegen ihrer 81 Jahre.

In Bremen hilft sie anderen beim Ent­schleunigen. Sie sitzt vor der Staffelei, nimmt Stift und Pinsel zur Hand und malt. Bis ein Bild entsteht, dauert es lange. Weil sie ­überlegt? Oder weil sie beeinträchtigt ist? Gisela Tietje und ihr Team an der Tages­stätte Parkstraße sagen: "Sie setzt ihre ­Striche ­immer mit so viel Kraft und Intensität auf die Leinwand. Das bringt einen schon dazu nachzudenken." Über das Leben, über den Sinn, über den ­einen Strich, den Renate Schnakenberg so entschlossen auf die Leinwand setzt.

In Blankenburg redete sie kaum. Vielleicht, weil es niemanden gab, der ehrlich zuhörte. Heute sagen ihre Betreuungskräfte, sie verständige sich in "erstaunlichem Maße", ihre Antworten formuliere sie deutlich. Mög­licherweise ist es mit dem Sprechen wie mit dem Laufen – wenn es keinen Sinn hat zu ­sprechen, zu laufen, lässt man es bleiben.

 Thomas MischeRafael Heygster

Der Genießer

Thomas Mische *14. 11. 1960

Er stieß Laute aus wie "aiiischa, aiiiischa, aiiischaa". Er wippte vor und zurück, ununterbrochen. So erinnert sich ­Gunnar Zropf, Leiter der AWO-Tagesförderstätte Huchting in Bremen, an den Moment, als er Thomas Mische das erste Mal begegnete. ­Thomas Mische kam mit 13 nach Blankenburg, das war 1973. Er blieb 15 Jahre, bis zur Auflösung der Langzeitpsychiatrie 1988. Er lebte jahrelang auf der geschlossenen Station 5.

Unter den Beschäftigten galt er als gefährlich. Weil er kratze, beiße, um sich schlage. Familienangehörige kannten ihn anders, sie sagen, sein Zustand habe sich in Blankenburg verschlechtert, er sei nicht gefördert worden. Früher habe Thomas mit dem Ausruf "Beatles, Beatles, Beatles" nach Musik verlangt und mit "Schoki, Schoki, Schoki" nach Süßem. In Blankenburg sei er verstummt. Nur noch kaum verständliche Laute hätten seine Lippen verlassen, er sei Augenkontakt ausgewichen, habe keine Berührung mehr zugelassen.

Für die in Blankenburg Eingeschlossenen verblasste selbst die Kulturtechnik, mit Messer und Gabel zu essen – es gab nur Löffel. Die ­Essenszeit war kurz bemessen. Wer in der vorgesehenen Zeit nicht genug in sich ­hineinschaufeln konnte, bekam den Teller weg­genommen, trotz Hunger. Also aßen die Menschen schnell und maßlos.

"Die Bewohner wurden wie Vieh ge­halten"

Außerhalb des Essens wurden die ­Männer auf Station 5 meist sich selbst überlassen. Wurden sie dem – überwiegend ungelernten – Personal zu anstrengend, fesselte man sie ans Bettgestänge. Kunstpädagoge Gunnar Zropf sagt: "Die Bewohner wurden wie Vieh ge­halten. Sie waren Last. Wichtig war dem Personal nur, dass es seine Ruhe vor ihnen hatte."

Zropf war einer derjenigen, die die ­Menschen auf den Umzug aus der Langzeitpsychiatrie nach Bremen in Wohngruppen vorbereitete. Mit Hilfe von Memory-Karten ergründete er, welche Gegenstände seine Schützlinge kannten. "Kartoffeln kannten sie nur als geschälte gelbe Klumpen aus dem Glas. Das war exemplarisch. Sie kannten ­eigentlich nichts, nur kahle Krankenhauswände. Die totale Reizarmut."

Manuel Stark

Manuel Stark, Journalist, geboren 1992, mochte die direkte Art, wie die Menschen mit ihm umgingen: Mal wurde er freudig begrüßt oder gleich zum Tannenbaummalen verschleppt, mal weggeschoben, wenn es jemandem zu viel wurde. So verstand er gleich, was gerade los war.
Rafael Heygster

Rafael Heygster

Rafael Heygster, Fotograf, geboren 1990, musste für jeden Porträtierten eine neue Form der Kommunikation erlernen. Einer fand es gut, wenn er einfach neben ihm saß, ein an­derer wollte seine Hand halten oder ihm alles zeigen. Erst wenn die Menschen ihm vertrauten, fotografierte er sie.
M. J. Huber

In Bremen beginnt Thomas Misches erster Besuch in der Tagesförderstätte mit einem Sprint – mit dem Kopf voran in die Glaswand eines Schranks. An anderen Tagen zieht er an seinen Ohren und kratzt sich im Gesicht, bis er blutet. Wird Kaffee gekocht, rennt er los, reißt die Kanne aus der Kaffeemaschine und schüttet sich die kochend heiße Brühe in den Mund. Dampfend rinnt sie ihm über Lippen, Wangen, Schultern, Brust und verbrennt die Haut. Andere verletzt hat er nie, sagen die Betreuenden, seine Ausbrüche richteten sich immer gegen sich selbst.

Erst mit der Zeit lernte Thomas Mische ­Ruhe. Dass er nicht schütten muss, um so viel Kaffee zu bekommen, wie er möchte. Dass er nicht schaufeln muss, um satt zu werden. Dass ein Mittagsschlaf, vergraben unter einer ­weichen Decke, guttun kann. Kaffee mag er noch immer, schmackhaftes Essen auch, das Aufräumen von Geschirr weniger. Thomas ­Mische lernte Genuss. Statt "gefährlich" wählen seine Betreuungskräfte heute ein anderes Wort, wenn sie über ihn sprechen: sanftmütig.

 Thomas KrauseRafael Heygster

Der Tischler

Thomas Krause *August 1960

Kein Geschirr war vor ihm sicher. Mit einem Handstreich räumte Thomas ­Krause den Wagen voller Teller, ­Schüsseln, Löffel ab. Was wie ein Wutausbruch wirkte, könnte auch andere Ursachen gehabt haben: Sehnt nicht ­jeder sich nach einem aufregenden Klang, wenn man zu lange in der Eintönigkeit lebt? Und nach kraftvollen Handlungen, wenn der ganze Tag fremdbestimmt ist?

Seit seinem Umzug in die Stadt Bremen darf Thomas Krause in einer Holzwerkstatt arbeiten und sich, in enger Begleitung, als Handwerker ausprobieren. Er riecht den Duft von Sägemehl, fühlt Hölzer rau und glatt und hört die Geräusche von Maschinen. Zwar gelingen ihm keine hölzer­nen Skulpturen wie ein Schaukelpferd oder eine Puppe, wohl aber Hobel- und Schleifarbeiten. Ausbrüche hat er nur noch sehr selten.

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Lesermeinungen

Sehr geehrte Damen und Herren,
zu obiger Ausgabe erlaube ich mir Ihnen mitzuteilen, daß das Kloster Blankenburg, welches früher eine psychiatrische Einrichtung war und heute Asylsuchende betreut, ca. einen Kilometer vor den Toren Oldenburgs liegt und somit bestimmt nicht zum Einzugskreis Bremens gehört. Mit freundlichem Gruß Ralph Broch

Sehr geehrter Ralph Broch,
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Kloster Blankenburg liegt in der Tat am Rande Oldenburgs, weit ausserhalb der Tore Bremens. Die damalige Psychiatrische Langzeitklinik war Aussenstelle des "Zentralkrankenhaus Bremen Ost" und dem Land Bremen zugeordnet, die ehemaligen Patient*innen sind im Zuge der Auslösung zurück nach Bremen gezogen.

Sehr geehrter Herr Heygster,
sehr geehrter Herr Stark,
vielen Dank für Ihren o.g. Artikel über die Gott-sei-Dank 1988 aufgelöste Anstalt im Kloster Blankenburg, das übrigens bei Oldenburg liegt, und später zu einem Asylantenheim umfunktioniert wurde.
Im Rahmen meiner Ausbildung zur Krankengymnastin (1983 - 1986) hatte ich auch in jenem Hause einen sechswöchigen Einsatz zu absolvieren, dessen Sinn sich für meine Ausbildung bis heute nicht erschließt.
Die albtraumhaften Zustände, die Sie in Ihrem Artikel beschreiben, kann ich nur bestätigen. Sie reichten von kahlen, kalten, unpersönlichen Schlafsälen, in denen manche "Insassen" den ganzen Tag ans Bett gefesselt alleine oder zu zweit dahinvegetierten, bis hin zu gefühlsarmem, ungeschultem Personal. Nur mit dessen ausdrücklicher Erlaubnis durften wir KG-Schüler diese Patienten mit einem Spezialschlüssel "befreien" und hatten sie nach der Therapie wieder ordentlich zu fixieren. Unsere "Therapie" bestand eigentlich nur in Abwechslung-bringen und Aufmerksamkeit-schenken. Mit "meiner" Patientin, Gisela, habe ich aber auch im Turnsaal einiges Gelerntes ausprobiert mit Unterstützung durch meine damalige Tutorin.
Niemand vom Personal konnte oder wollte mir die Krankheitsgeschichte der mir zugeteilten Patientin erzählen. Erst nach mehrmaligem Betteln durfte ich die Krankenakte unter Aufsicht lesen. Die Lehrkräfte meiner Schule rügten mich sogar dafür (außer meiner Tutorin).
In jener Akte fand sich der Hinweis, daß Gisela als Kleinkind eine schwere Meningoenzephalitis erlitten hatte, die aber zu spät erkannt und behandelt worden war. Angeblich sollte sie dadurch auch taubstumm geworden sein. Stumm war sie sicher nicht, wie auch das Personal mitbekommen haben muß, wenn sie laut "mamama" schrie, um ihren Willen kundzutun. Taub war sie sicherlich auch nicht, da sie im Musikzimmer irgendwann das Xylophon mit mir entdeckte. Sie schlug einen Ton an und lauschte ihm nach, bis er verklungen war, um dann erst den nächsten anzuschlagen. Wieso hat niemand so etwas vorher mit ihr ausprobiert??? Wieso konnte sie verstehen, was ich von ihr wollte, wenn ich ihr den Rücken zudrehend sprach? ...
Es war eine sehr frustrierende Zeit für mich, zumal sich auch der damalige Klinikleiter von uns KG-Schülern Kommentare zu unserem Einsatz an seinem Hause wünschte, sie aber geflissentlich überhörte.
Umso erfreulicher ist es, daß ich einige der abgebildeten Patienten, vor allem aber ihre Geschichten, wiedererkannt zu haben glaube und es ihnen nun besser geht!
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Redaktion, vielen Dank für diesen sehr schönen und anregenden Beitrag von Manuel Stark (Text) und den Porträtfotos von Rafael Heygster, zwei jungen Menschen, denen es wunderbar gelungen ist, die Einzigartigkeit der in dem Artikel beschriebenen Menschen in Wort und Bild sehr einfühlsam darzustellen.
Ich wünsche den beiden Autoren weiterhin so gute recherchierte Berichte und viel Erfolg dabei! Danke!

Guten Morgen an die Redaktion,
ein allgemeines Kompliment für Ihre redaktionell stets sorgfältige Fotoarbeit in Ihren Heften! Mein besonderes Kompliment gilt aber der Bildstrecke „Aufgeblüht“ von Rafael Heygster: eine derart einfühlsam gestaltete Porträtarbeit sieht man selten, so sorgfältig und geschmackvoll inszeniert, so ein bildschönes Licht. Dennoch wirken diese Bilder wie selbstverständlich aufgenommen und gemacht.
Viele Grüße an den Autor
Gottfried Jäger