Hape Kerkelings Bestseller verfilmt

Filmtipps der Woche: Der Weg ist das Ziel
Ich bin dann mal weg, Die Peanuts – Der Film, Die Melodie des Meeres, Mr. Holmes
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Foto: © Warner Bros.

»Ich bin dann mal weg« (2015)

Ich bin dann mal weg (Deutschland 2015)

Die Verfilmung von Hape Kerkelings gleichnamigen Bestsellererzählt von seiner sechswöchigen Begehung des berühmten Jakobsweges. Devid Striesow als Kerkeling kämpft sich durch die Strapazen des Caminos, inklusive körperlicher Rückschläge, widriger Wetterbedingungen und mangelhafter Unterkünfte . Der kurzweilige, dahinplätschernde Stil des Buchs wird am Ende mit allzu dramatisierenden filmischen Mitteln aufgebrochen, dennoch bleiben viele der Reflexionen und Episoden – wie jene vom Suchen nach Gott oder dem Finden von Freundschaften - erhalten.

Regie: Julia von Heinz. Buch: Jane Ainscough, Christoph Silber, Sandra Nettelbeck (nach Hape Kerkeling). Mit: Devid Striesow, Martina Gedeck, Karoline Schuch. Länge: 100 Min. FSK: ab 0 Jahre.

Eine ausführliche Filmkritik zu "Ich bin dann mal weg" lesen Sie bei epd-film.

http://www.warnerbros.de/kino/ich_bin_dann_mal_weg.html

Die Peanuts – Der Film (USA 2015)

Obwohl die computeranimierte 3D-Version der Peanuts den Charme der minimalistisch gezeichneten Figuren von Charles M. Schulz einbüßen lässt, bleibt die Neuauflage inhaltlich ihrem Comic-Original weitgehend treu. Bei den Kindercharakteren geht alles seine gewohnten Gänge, und so steht im Zentrum natürlich immer noch Charlie Brown als liebenswerter Loser, der sich den Herausforderungen seines kindlichen Alltags stellt. In diesem Fall der Liebe zu dem kleinen rothaarigen Mädchen, das neben ihm einzieht, und welches er scheinbar erfolglos zu beeindrucken versucht.

Regie: Steve Martino. Buch: Bryan Schulz, Craig Schulz, Cornelius Uliano. Stimmen: Noah Schnapp, Rebecca Bloom, Anastasia Bredikhina. Länge: 93 Min. FSK: ab 0 Jahre.

Eine ausführliche Filmkritik zu "Die Peanuts – Der Film" lesen Sie bei epd-film.

http://www.diepeanuts-derfilm.de/

Die Melodie des Meeres (Irland/Luxemburg/Belgien/Frankreich/Dänemark 2014)

An der rauen Küste Nordirlands entdeckt die stumme Saoirse an ihrem sechsten Geburtstag eine Muschel , von deren Meeresmelodie sie fasziniert ist, und taucht daraufhin in die Welt des Meeres und der Robben ab. Regisseur Tomm Moore widmet sich in dem Animationsfilm nicht zum ersten Mal der keltischen Mythologie. Die melancholischen Bilder lassen, untermalt von keltischen Klangwelten, die Grenzen zwischen der realen und der mystischen Welt verschwimmen, während Saoirse versucht, ihre Bestimmung zu finden und sich den existentiellen menschlichen Fragen zu stellen.

Regie: Tomm Moore. Buch: Will Collins. Originalstimmen: David Rawle, Brendan Gleeson, Lisa Hannigan. Länge: 93 Min. FSK: ab 0 Jahre.

Eine ausführliche Filmkritik zu "Die Melodie des Meeres" lesen Sie bei epd-film.

http://www.ksmfilm.de/diemelodiedesmeeres/

Mr. Holmes (Großbritannien/USA 2015)

Ein neuer Baustein in der gegenwärtigen Sherlock Holmes-Renaissance mit einem ungewöhnlichen Ansatz: „Mr. Holmes“ zeigt den berühmten Detektiv (Ian McKellen) als inzwischen leicht dementen 93-Jährigen, der zurückgezogen auf dem Land lebt. Als Mythos ist er in die mediale Massenkultur eingegangen, in welcher er sich nicht wiedererkennt. Um gegen das Vergessen anzukämpfen, nimmt er alte Fälle wieder auf, die ihn nach Japan führen. Neben dem eigentlichen Fall beschäftigt sich der Film auch mit dem Thema der Demenz, welche für den Alltag des Meisterdetektivs nun eine ebenso kombinatorische Herausforderung darstellt wie seine Kriminalfälle.

Regie: Bill Condon. Buch: Jeffrey Hatcher (nach einem Roman von Mitch Cullin). Mit: Ian McKellen, Laura Linney, Milo Parker, Hiroyuki Sanada. Länge: 104 Min. FSK: ab 0 Jahre.

Eine ausführliche Filmkritik zu "Mr. Holmes" lesen Sie bei epd-film.

http://www.alamodefilm.de/kino/detail/mr-holmes.html

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