Wie wir für die Freiheit kämpften

Von stillen Heldinnen und Helden in Südafrika

Rommel Roberts ist am Ende seiner Kräfte angelangt. Er sitzt schon zu lange im Foltergefängnis. Jetzt muss er sich entscheiden. Er kann den Freitod wählen und seiner Qual ein Ende bereiten. Oder er legt sein Schicksal in die Hände Gottes und erwartet das Kommende.

In seinem Buch Wie wir für die Freiheit kämpften erzählt Rommel Roberts von seinem Widerstand gegen die Apartheid und stellt Menschen vor, die dabei an seiner Seite kämpften. Er arbeitete in dieser Zeit als Entwicklungsbeauftragter in Kapstadt für Desmond Tutu, einen der zentralen Akteure im Kampf gegen die Apartheid in Südafrika.

Damals im Gefängnis entschied sich Roberts für das Leben. Sein Glaube beflügelte ihn und sein nächstes Verhör sollte tatsächlich sein letztes sein. Er wurde freigelassen und gründete ein Friedenszentrum in Kapstadt. Um den vorherrschenden Strukturen weiter entgegenzuwirken, schickte er freiwillige Helfer in Schulen. Sie sollten mit ihrer natürlichen Autorität Jugendliche von Übergriffen und Gewalttaten abhalten. Das Konzept ging auf. Irgendwann begann das System zu bröckeln.

Wie wir für die Freiheit kämpften erzählt von den Menschen hinter dem langen Kampf von Nelson Mandela und Desmond Tutu. Auf einfühlsame Weise schildert Rommel Roberts seinen Blickwinkel auf Jahrzehnte der Apartheid. Von ihrem Beginn bis zur Freilassung Mandelas und den ersten freien Wahlen.

Wie wir für die Freiheit kämpften – Von stillen Heldinnen und Helden in Südafrika, Rommel Roberts, Lokwort, Bern, 224 Seiten, 19,90 Euro

Neue Lesermeinung schreiben

Wir freuen uns über einen anregenden Meinungsaustausch. Wir begrüßen mutige Meinungen. Bitte stützen Sie sie mit Argumenten und belegen Sie sie nachvollziehbar. Vielen Dank! Damit der Austausch für alle ein Gewinn ist, haben wir Regeln:

  • keine werblichen Inhalte
  • keine Obszönitäten, Pornografie und Hasspropaganda
  • wir beleidigen oder diskriminieren niemanden
  • keine nicht nachprüfbaren Tatsachenbehauptungen
  • Links zu externen Webseiten müssen zu seriösen journalistischen Quellen führen oder im Zweifel mit einem vertretbaren Prüfaufwand für die Redaktion verbunden sein.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu bearbeiten, macht dies aber stets kenntlich. Wir zensieren nicht, wir moderieren.
Wir prüfen alle Beiträge vor Veröffentlichung. Es besteht kein Recht auf Publikation eines Kommentars.