Garten der Erinnerung

Herausgegeben von Tilmann Präckel und Hella Kemper

Der Hamburger Stadtteil Nienstedten feiert dieses Jahr das 200. Jubiläum seines Friedhofs. Die Kirchengemeinde hat sich dies zum Anlass genommen, ihrer 10,5 Hektar großen Ruhestätte ein Buch zu widmen. Der Nienstedtener Friedhof hat sich in zwei Jahrhunderten stark verändert. 1814 herrschten noch Platzmangel und Trostlosigkeit – heute ist die Gedenkstätte ein weitläufiger Park des Gedenkens und der Andacht.

Längst ist man in dem hanseatischen Stadtteil stolz auf seinen Friedhof. Nicht nur wegen seiner blühenden Entwicklung. Bekannte Namen finden sich auf den 20 000 Grabsteinen, darunter die einiger Adelsgeschlechter und Politiker. Waldgräber,  Miniatur-Nachbauten von Kathedralen und Springbrunnen bestimmen heute das Bild, sowie prachtvolle Mausoleen, Madonnen und Engelsfiguren.

In dieser Publikation wird die Stätte mit zahlreichen Fotos aus allen Jahreszeiten präsentiert. Ergänzt wird das Buch durch Briefe und Erzählungen Angehöriger und die Geschichte des Friedhofs, die Aufschluss über die Vergangenheit und die Menschen hinter der Ruhestätte geben.

Garten der Erinnerung, Klaas Jarchow Media, Hamburg, 280 Seiten mit Illustrationen, 24 Euro

 

Neue Lesermeinung schreiben

Wir freuen uns über einen anregenden Meinungsaustausch. Wir begrüßen mutige Meinungen. Bitte stützen Sie sie mit Argumenten und belegen Sie sie nachvollziehbar. Vielen Dank! Damit der Austausch für alle ein Gewinn ist, haben wir Regeln:

  • keine werblichen Inhalte
  • keine Obszönitäten, Pornografie und Hasspropaganda
  • wir beleidigen oder diskriminieren niemanden
  • keine nicht nachprüfbaren Tatsachenbehauptungen
  • Links zu externen Webseiten müssen zu seriösen journalistischen Quellen führen oder im Zweifel mit einem vertretbaren Prüfaufwand für die Redaktion verbunden sein.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu bearbeiten, macht dies aber stets kenntlich. Wir zensieren nicht, wir moderieren.
Wir prüfen alle Beiträge vor Veröffentlichung. Es besteht kein Recht auf Publikation eines Kommentars.