Elefanten haben Angst vor Bienen

Tansania: Bienen oder Elefanten?
Tansanische Imker bringen einen neuen Bienenstock an

Foto: Jonas Larbig

Passt, wackelt und hat Luft: Tansanische Imker bringen einen neuen Bienenstock an

Bienen, entschied ein Dorf in Tansania

Rote Erde, grüne Bananenstauden, Giraffen und Zebras in unmittelbarer Nähe. Das tansanische Dorf Maharaka könnte von seiner Lage am Mikumi-Nationalpark profitieren. Doch es liegt ein paar unwegsame Kilometer von der Autostraße entfernt: Statt der Touristen verirren sich immer wieder Elefanten hierher. Die Tiere zertrampeln die Felder und zerstören die ohnehin kargen Ernten.

Für dieses Problem haben die Dorfbewohner nun eine Lösung gefunden: 2012 begannen sie, rund um Maharaka Bienenstöcke aufzustellen, mittlerweile sind es um die sechzig. Sie halten die Elefanten fern, die fürchten sich nämlich vor Bienen. Und es gibt weitere Vorteile: Mit dem Honigverkauf verdienen die Dorfbewohner etwas Geld, das sie unter anderem in den Bau einer eigenen Schule stecken – die nächste ist ein paar Stunden Fußmarsch entfernt. Fundament und Außenwände stehen schon. Wenn es so weitergeht, könnte der Unterricht im Laufe dieses Jahres beginnen.

Das Dorf stemmt diese Projekte mithilfe des Bamberger Vereins ­"inner vision". Der Verein sammelt Spenden, die direkt sowohl in den Schulbau als auch in den Ausbau der Imkerei gehen: damit das Dorf in Zukunft laufende Kosten, etwa für Lehrergehälter und Instandhaltung, selbst tragen kann. 

Spendeninfo

"inner vision e. V." – Verein für Entwicklungs­zusammenarbeit

Pödeldorfer ­Straße 13, 96052 Bamberg,

Mail: ­info@innervision-ev.de,

Homepage: www.innervision-ev.de

Bankverbindung:

inner vision e.V.
IBAN: DE54 4306 0967 6044 7859 00
BIC (SWIFT): GENODEM1GLS
GLS Gemeinschaftsbank
Stichwort: chrismon.
Für die Spendenquittung bitte die eigene Anschrift im Betrefffeld angeben.

Interview

Fragen an Sofia Konstandara, Vorsitzende des Vereins "inner vision"

Wo liegt Maharaka?

Von der Hauptstadt Daressalam ganz im ­Osten Tansanias führt eine Hauptstraße quer durchs Land in den Südwesten. Nach etwa 250 Kilometern biegt man links ab, und schlägt sich dann auf Feldwegen voller Schlaglöcher eine halbe Stunde durch bis nach Maharaka. In eine andere Welt.

Inwiefern?

80 Kilometer vorher passiert man Moro­goro, eine große Stadt mit Firmen, Univer­sitäten, modernen Gebäuden. Maharaka hat immerhin 3000 Einwohner, aber es gibt keinen Strom, kein fließendes Wasser. Viele Kinder gehen nicht zur Schule.

Wie überblicken Sie von Deutschland aus, was mit den Spenden passiert?

In Morogoro sitzt unsere Partnerorganisation "Nerefo", deren Mitarbeiter ich sehr gut ­kenne. Wir entsenden Freiwillige dorthin. Und ich selbst bin einmal im Jahr in Tansania.

Fragen an Sofia Konstandara, Vorsitzende des Vereins „inner vision“

Wo liegt Maharaka?

Von der Hauptstadt Daressalam ganz im ­Osten Tansanias führt eine Hauptstraße quer durchs Land in den Südwesten. Nach etwa 250 Kilometern biegt man links ab, und schlägt sich dann auf Feldwegen voller Schlaglöcher eine halbe Stunde durch bis nach Maharaka. In eine andere Welt.

Inwiefern?

80 Kilometer vorher passiert man Moro­goro, eine große Stadt mit Firmen, Univer­sitäten, modernen Gebäuden. Maharaka hat immerhin 3000 Einwohner, aber es gibt keinen Strom, kein fließendes Wasser. Viele Kinder gehen nicht zur Schule.

Wie überblicken Sie von Deutschland aus, was mit den Spenden passiert?

In Morogoro sitzt unsere Partnerorganisation „Nerefo“, deren Mitarbeiter ich sehr gut ­kenne. Wir entsenden Freiwillige dorthin. Und ich selbst bin einmal im Jahr in Tansania.

Spendenkontakt: 
"inner vision e. V." – Verein für Entwicklungs­zusammenarbeit
Pödeldorfer ­Straße 13, 96052 Bamberg,
Telefon: 0172/88 970 27,
 
Bankverbindung:
Postbank Nürnberg,
IBAN: DE81 7601 0085 0055 3678 51,
BIC: ­PBNKDEFF,
Stichwort: chrismon.
Für die Spendenquittung bitte die eigene Anschrift im Betrefffeld angeben.

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