UN-Menschenrechtskommissarin würdigt neue Regierung im Sudan

Der eingeleitete politische Übergang zu einer Demokratie im Sudan ist ein Grund zum Feiern, sagt UN-Hochkommisarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet.

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, hat die Vereidigung der neuen Regierung im Sudan begrüßt. Der eingeleitete politische Übergang zur Demokratie sei ein Grund zum Feiern, sagte Bachelet am Montag vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf. Sie bot der am Sonntag ins Amt eingeführten Regierung die Unterstützung des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte an.

Das Kommissariat könne bei der Ausarbeitung von Justizreformen, dem Schutz der Menschenrechte und der Stärkung der Zivilgesellschaft Hilfe leisten, sagte Bachelet. Nach monatelangen Protesten hatten die Streitkräfte im April Präsident Omar al-Baschir abgesetzt, der den Sudan drei Jahrzehnte autokratisch regiert hatte.

Gegen anhaltende Demonstrationen für eine zivile Regierung ging das Militär brutal vor, beugte sich dann aber schließlich dem Druck der Straße und des Auslands und ließ sich auf eine Teilung der Macht ein. Der neuen Übergangsregierung gehören sowohl Vertreter der Zivilgesellschaft als auch des Militärs an.

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