Düsseldorfer Kunstpalast zeigt DDR-Kunst

epd-bild/Hans-Jürgen Bauer

Blick in die Ausstellung

Blick in die Ausstellung

Die Ausstellung "Utopie und Untergang" zeigt rund 130 Werke.

30 Jahre nach dem Fall der Mauer widmet sich der Kunstpalast in Düsseldorf in einer großen Ausstellung der Kunst aus der DDR. Die Ausstellung "Utopie und Untergang" zeigt von Donnerstag an bis zum 5. Januar 2020 eine Auswahl von rund 130 Werken von 13 Künstlerinnen und Künstlern, wie das Museum am Mittwoch in Düsseldorf ankündigte. Die Schau wolle den Blick auf die "spannungsreiche, oft widersprüchliche Kunstepoche" zwischen 1949 und 1989 lenken.

Steinmeier zur Eröffnung erwartet

Die Schau zeigt nicht nur Arbeiten der als "offizielle Maler der DDR" wahrgenommenen Künstler Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Willi Sitte und Werner Tübke. Zu sehen sind auch künstlerische Positionen von Gerhard Altenbourg, Hermann Glöckner, Angela Hampel, Wilhelm Lachnit, A.R. Penck oder Elisabeth Voigt. Manche dieser Künstler rieben sich an den strengen Vorgaben des Sozialistischen Realismus, hieß es. Andere entwickelten besondere Ausdrucksformen, mal zurückgezogen, mal in rebellischem Widerspruch zum System.

Alle Künstler in der DDR seien sehr unterschiedliche, immer aber eigenständige Wege gegangen, "zwischen Rebellion und Anpassung, zwischen Utopie und Untergang", hieß es. Schirmherr der Ausstellung ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der auch zur Eröffnung am Mittwochabend erwartet wurde.

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