Benefiz-Radtour "Tour der Hoffnung" gestartet

Die diesjährige Benefiz-Radtour "Tour der Hoffnung" zugunsten krebskranker Kinder ist am Mittwoch in Gießen gestartet. Sie endet am Samstag in Sankt Augustin.

Die diesjährige Benefiz-Radtour "Tour der Hoffnung" zugunsten krebskranker Kinder ist am Mittwoch in Gießen gestartet. Der Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung, spendete den Teilnehmern zum Auftakt einen Reisesegen und radelte anschließend beim Prolog rund um Gießen mit.

Die Radtour, bei der an verschiedenen Stopps Spenden für Kliniken und Selbsthilfeorganisationen gesammelt werden, endet am Samstag in der Kinderklinik im nordrheinwestfälischen Sankt Augustin. In diesem Jahr radeln neben engagierten Bürgern auch wieder prominente Teilnehmer mit, etwa der Moderator Johannes B. Kerner, der Fernsehkoch Mirko Reeh und der Ex-Fußballtrainer Felix Magath.

1983 fand die Tour erstmals statt

Die Tour wurde 1983 von Fritz Lampert, Professor an der Kinderklinik der Gießener Justus-Liebig-Universität, gegründet. Bei der privat organisierten Benefizaktion kamen den Angaben zufolge in den vergangenen 35 Jahren mehr als 36 Millionen Euro zusammen. Er habe bei einem USA-Aufenthalt in den 1960er Jahren die Anfänge der Leukämieforschung miterlebt und die Therapie in Deutschland eingeführt, sagte der 86-jährige Lampert, der beim Auftakt in Gießen anwesend war, dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Davor habe die Heilungschance für die krebskranken Kinder bei Null gelegen. Jetzt werde die Therapie immer weiter verfeinert und zeige Erfolge. "Wir tragen dazu bei mit Hilfe der Gelder aus Gießen."

Nach dem Prolog in Gießen werden die rund 190 Radler in Bussen nach Nordrhein-Westfalen gebracht. Am Donnerstag führt die Strecke von Siegen nach Nümbrecht. Am Freitag radeln die Teilnehmer von Köln nach Bochum und am Samstag von Hagen nach Sankt Augustin, wo die Tour am späten Nachmittag endet.

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