Diakonie Neuendettelsau und Schwäbisch Hall fusionieren

epd-bild / Diakonie Neuendettelsau

Mutterhaus der Diakonie Neuendettelsau (Archivbild)

Mutterhaus der Diakonie Neuendettelsau (Archivbild)

Die Fusion der Diakoniewerke Neuendettelsau und Schwäbisch Hall ist entschieden.

Die zusammengeschlossenen Werke werden ab 1. Juli 2019 eines der größten diakonischen Unternehmen Deutschlands mit rund 10.000 Mitarbeitenden bilden, teilte die Diakonie Neuendettelsau am Mittwoch mit. Sowohl das Kuratorium des bayerischen Diakoniewerks Neuendettelsau als auch die Mitgliederversammlung des württembergischen Diakoniewerks Schwäbisch Hall hätten der Fusion zugestimmt, hieß es.

Zur Bildung des neuen Unternehmens müssten noch Zustimmungen von Behörden und Ämtern eingeholt werden. Der fusionierte Träger werde sich zukünftig mit einer neuen Marke präsentieren, die in der kommenden Woche vorgestellt werden soll. Das evangelisch-lutherische Diakoniewerk Neuendettelsau beschäftigt rund 7.800 Menschen, das evangelische Diakoniewerk Schwäbisch Hall etwa 2.300.

"Kräfte bündeln"

"Ich bin mir sicher, dass wir durch die Fusion unsere Kräfte bündeln können und uns zu einem diakonischen Unternehmen weiterentwickeln, das für die zukünftigen Herausforderungen am Gesundheits- und Sozialmarkt bestens gerüstet ist", sagte Rektor Mathias Hartmann, der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Neuendettelsau.

Zur mittelfränkischen Diakonie Neuendettelsau gehören Seniorenheime, Behinderteneinrichtungen, mehrere Schulen, Kliniken sowie die Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth. Das Diakoniewerk Schwäbisch Hall betreibt neben dem Krankenhaus in Schwäbisch Hall eine Ausbildungsstätte für Pflegeberufe. Darüber hinaus hat es die Arbeitsbereiche Altenhilfe und ambulante Pflege.

Neue Lesermeinung schreiben

Wir freuen uns über einen anregenden Meinungsaustausch. Wir begrüßen mutige Meinungen. Bitte stützen Sie sie mit Argumenten und belegen Sie sie nachvollziehbar. Vielen Dank! Damit der Austausch für alle ein Gewinn ist, haben wir Regeln:

  • keine werblichen Inhalte
  • keine Obszönitäten, Pornografie und Hasspropaganda
  • wir beleidigen oder diskriminieren niemanden
  • keine nicht nachprüfbaren Tatsachenbehauptungen
  • Links zu externen Webseiten müssen zu seriösen journalistischen Quellen führen oder im Zweifel mit einem vertretbaren Prüfaufwand für die Redaktion verbunden sein.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu bearbeiten, macht dies aber stets kenntlich. Wir zensieren nicht, wir moderieren.
Wir prüfen alle Beiträge vor Veröffentlichung. Es besteht kein Recht auf Publikation eines Kommentars.