Papst hofft auf Fußball-WM als Zeichen für Frieden

epd-bild/Thomas Lohnes

Papst Franziskus

Papst Franziskus

Der aus Argentinien stammende Fußballfan Franziskus hofft auf "Gelegenheit für Begegnung, Dialog und für Geschwisterlichkeit der Kulturen und verschiedenen Religionen" bei dem Turnier in Russland.

Papst Franziskus hat die Hoffnung geäußert, dass die Fußball-Weltmeisterschaft zu Bemühungen um Konfliktlösung beitragen wird. "Möge dieses bedeutende Sportereignis Gelegenheit für Begegnung, Dialog und für Geschwisterlichkeit der Kulturen und verschiedenen Religionen sein", sagte er am Mittwoch bei der wöchentlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom am Tag vor der Eröffnung der WM. Die Spiele sollten Solidarität und Frieden zwischen den Nationen fördern, mahnte Franziskus, der selbst erklärter Fußballfan ist. Er gehört seit seiner Kindheit zu den Anhängern des argentinischen Erstligisten Atlético San Lorenzo de Almagro aus Buenos Aires.

Torhüter

Ob der Papst am Donnerstag das Auftakt-Spiel der Fußball-WM in Moskau zwischen Russland und Saudi-Arabien verfolgen wird, ist nicht bekannt. Zu den Gästen, die er in Audienz empfängt, gehören immer wieder auch Fußballmannschaften, darunter 2016 auch die deutsche Nationalelf. Er selbst spielte als Junge nach eigenem Bekunden wegen seiner schwerfälligen Bewegungen als Torhüter.

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