Aquarelle und Zeichnungen von August Macke im Kunstmuseum Bonn

epd-bild/Kunstmuseum Bonn

Aquarelle und Zeichnungen von August Macke im Kunstmuseum Bonn

Aquarelle und Zeichnungen von August Macke im Kunstmuseum Bonn

Das Kunstmuseum Bonn zeigt seit Mittwoch eine Auswahl von Aquarellen und Zeichnungen August Mackes (1887-1914). Zu sehen sind bis Ende Oktober rund 50 Arbeiten aus der Museumssammlung, an denen sich die künstlerische Entwicklung des Bonner Malers ablesen lässt.

Macke schuf zwischen 1901 bis zu seinem frühen Tod als Soldat im Ersten Weltkrieg 1914 rund 9.000 Zeichnungen in Skizzenbüchern und auf Einzelblättern. Außerdem entstanden in dieser Zeit 500 Aquarelle.

August Macke war einer der bedeutendsten Maler des Expressionismus. Sein Wohn- und Atelierhaus in Bonn war ab 1911 Treffpunkt rheinischer, aber auch internationaler Künstler wie Franz Marc, Robert Delaunay und Max Ernst. Seine Motive fand er in der unmittelbaren Umgebung seines Wohnhauses und auf seinen Reisen zum Tegernsee und Thuner See. Die Werke, die während seiner gemeinsamen Tunis-Reise mit Paul Klee und Louis Moilliet entstanden, gelten als Höhepunkt der Aquarellkunst des 20. Jahrhunderts.