Die Berliner Imamin Seyran Ates und der Kirchenhistoriker Christoph Markschies im Gespräch

Seyran Ates und Christoph Markschies im Gespräch

Die Berliner Imamin Seyran Ates und der Kirchenhistoriker Christoph Markschies im Gespräch
"In zehn Jahren wird es auch in Wien, Paris, London liberale Moscheen geben"

Die Rechtsanwältin und Feministin Seyran Ates eröffnete 2017 die liberale Ibn Rushd-Goethe-Moschee in Berlin-Moabit. Sie wurde ihre Imamin. Eine Frau als Vorbeterin: Das ist für konservative Muslime ein Verstoß gegen religiöse Gebote.

In der Moabiter Moschee beten Frauen und Männer zudem gemeinsam, also nicht voneinander getrennt wie sonst üblich. Seyran Ates kämpft auch gegen den Kopftuchzwang. Von den türkisch und arabisch geprägten Islamverbänden erfährt Ates deshalb heftige Kritik. Sie erhält Morddrohungen, steht unter Polizeischutz.

Mit Christoph Markschies, Professor für Alte Kirchengeschichte an der Humboldt-Universität Berlin, spricht sie über religiöse Fundis und ihre Hoffnungen für einen liberalen Islam der Zukunft. Ihre Begegnung in der Berliner Moschee moderierten Claudia Keller und Eduard Kopp.

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Die Berliner Rechtsanwältin Seyran Ates gründete eine liberale Moschee und wurde Imamin. Warum es so viel Intoleranz gibt, darüber unterhält sie sich mit dem Kirchenhistoriker Christoph Markschies

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