Ehrenamtlicher Senioren-Rikscha-Chauffeur

Ich mach das!
Ich mach das! Rikscha fahren

Hanna Lenz

Ich mach das! Rikscha fahren

Reinhard Kiesel, 73, fährt Senioren aus dem Pflegeheim mit der Rikscha durch die Gegend. Warum macht er das?

Warum machen Sie das?

Der Ausflug regt die Sinne und die ­Erinnerung der alten Menschen an. Und ich bin begeisterter Radfahrer.

Wie sind Sie dazu gekommen?

Über einen Aufruf des Pflegeheims. Es hatte bei einem Wettbewerb Fördergeld für die Rikscha bekommen.

Wie oft radeln Sie?

Von Frühjahr bis Herbst einmal pro ­Woche zwei Stunden.

Was war ein besonders schönes ­Erlebnis?

Es ist insgesamt die Freude meiner ­Passagiere, wenn sie schöne Ausblicke genießen oder sich an schöne Momente erinnern. Das geht auf mich über. Von ihnen lerne ich, auch im Alter jeden ­Moment zu genießen.

Was ist nervig?

Wenn jemand den Akku nicht aufgeladen hat, denn insgesamt wiegt die Rikscha 200 Kilo. Zudem ist jede Reparatur ­aufwendig und langwierig, nur wenige Händler wollen das machen.

Was hatten Sie sich anders ­vorgestellt?

Anfangs wollte niemand mitfahren – und damit zugeben, dass es alleine nicht mehr geht. Das hatte ich nicht ­erwartet!

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