Burkhard Weitz

Burkhard Weitz
Kurzvita

Burkhard Weitz ist chrismon-Redakteur und verantwortlich für die Aboausgabe chrismon plus. Er studierte TheologieDer Begriff Theologie stammt aus dem Griechischen und hieß ursprünglich sowohl „Gotteslehre“ als auch „Gotteslob“. Erstmals verwendeten Christen den Begriff, um ihren Glauben mit den philosophischen Begriffen ihrer Zeit darzustellen. Im Mittelalter war die Theologie die wichtigste aller akademischen Wissenschaften – noch vor der Kanonistik (Recht) und der Medizin. Viele alte Universitäten führen die theologische Fakultät in ihren Vorlesungsverzeichnissen bis heute an erster Stelle. Der neuzeitliche Wissenschaftsbegriff orientiert sich heute oftmals an den exakten Naturwissenschaften. Daher steht die Wissenschaftlichkeit der Theologie oft in Frage. Theologen bedienen sich aber der gleichen wissenschaftlichen Methoden wie andere Fakultäten: Bibelforscher untersuchen die Bibel wie ein historisches Dokument, praktische Theologen orientieren sich an Erkenntnissen der Psychologie und Soziologie. Doch sind Theologen christlichen Werten verpflichtet und daher nicht in dem Maße neutral, wie es andere Wissenschaftler für sich beanspruchen. und Religionswissenschaften in Bielefeld, Hamburg, Amsterdam (Niederlande) und Philadelphia (USA). Er ist ausgebildeter Pastor und Journalist. Über eine freie Mitarbeit kam er zum "Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt" und war seither mehrfach auf Recherchen in den USA, im Nahen Osten und in Westafrika.

Publikationen

"Bekenntnisse, Anleitungen, Machtinstrumente. Heilige Schriften im Wandel der Zeit" - "Du sollst Dir kein Bild machen. Die Gottesvorstellung monotheistischer Religionen" - "Der Sündenfall. Entfremdung zwischen Gott Gott ist nach einer gängigen Vorstellung „das höhere Wesen, das wir verehren“. In Heinrich Bölls Erzählung „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ lässt jedenfalls ein Kulturpapst „Gott“ aus seinen Radiovorträgen herausschneiden und durch diese Wendung ersetzen. Gott gilt als Grund alles Seins, hat aber – anders als eine unpersönliche Schicksalsmacht – zugleich auch eine personale Seite, an die sich der Mensch im Gebet wenden kann. Gott kann nicht bewiesen, sondern nur geglaubt werden. Für den Gläubigen ist Gott keine Annahme, sondern Wirklichkeit und transzendentes, also jenseitiges Gegenüber. Die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam gehen davon aus, dass sich alles, was ist, auf Gott zurückführen lässt. So bleibt in diesen Religionen die Frage offen, wie derselbe Gott, der das Gute will, auch das Leid und das Böse zulassen kann. und Mensch", in: Chronik der Heiligen Schriften. Wirkung und Folgen. Bertelsmann Lexikon Institut (Wissen Media Verlag, 2011, Seiten 10-15, 52-57, 80-85).

Schöpfung. Themenheft Gemeinde 5/2008 (Bergmoser + Höller Verlag 2008).
Gemeindepädagogisches Materialheft mit Einführung in die christliche Schöpfungslehre.

Nachgefragt: Weltreligionen (Loewe Verlag, 2007), ausgezeichnet mit dem Jugendsachbuchpreis 2009:
Basiswissen für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahre über Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und chinesische Religionen.

"Der Berg Sinai, Schauplatz der Gottesoffenbarung" - "Abweichler oder Messias? Die Geburt Jesu" - "Kreuzigung und Auferstehung, ein Ende, das zum Anfang wird", in: Spektrum. Auf den Spuren der Bibel Die Bibel (griechisch „biblia“ = Bücher) ist die Heilige Schrift der Christen. Die Bibel ist in das Alte und in das Neue Testament aufgeteilt. Das Alte Testament ist ursprünglich in Hebräisch geschrieben. Es beginnt mit der Schöpfungsgeschichte und enthält neben den Urgeschichten der Menschheit Prophetenbücher, Weisheitstexte und die Geschichte des Volkes Israel. Viele Schlüsseltexte der westlichen Kultur finden sich im Alten Testament, wie zum Beispiel die Zehn Gebote. Das Neue Testament ist ursprünglich in Griechisch geschrieben. Es enthält unter anderem die vier Evangelien, die vom Leben, von Kreuz und Auferstehung Jesu Christi erzählen, und eine Anzahl theologischer Briefe, von denen die des Apostels Paulus am wichtigsten sind. Bis ins 15. Jahrhundert wurde die Bibel fast nur in ihrer lateinischen Übersetzung (Vulgata) gelesen. Martin Luther übersetzte die Bibel von 1520 bis 1536 ins Deutsche. Alle christlichen Kirchen berufen sich in ihrer Lehre und in ihrer Praxis auf die Bibel, auf das Alte und das Neue Testament, als wichtigste Quelle. (Wissen Media Verlag, 2004, Seiten 292-295, 320-323, 332-335).

Eduard Kopp, Reinhard Mawick, Axel Reimann und Burkhard Weitz: Religion für Einsteiger (edition chrismon, 2003).