Umfragen

Jeden Monat führt TNS Emnid im Auftrag von chrismon eine repräsentative Umfrage durch. Zum Beispiel: Welches Versprechen muss man wirklich halten? Oder: Woran scheitern die meisten Beziehungen? Oder: Wofür würden Sie einem Freund am ehesten 1000 Euro leihen? Lauter Fragen aus dem Leben. Da erfährt man, wie die Leute in Deutschland denken - über Religion und Glauben, über Familie, Freunde und Werte. Oder über Alltagsdinge wie Fleischkonsum, Angst vor Jobverlust, Lieblingslieder. Aufgeschlüsselt nach Alter, Einkommen, Bildungsstand, Wohnort. Spannend, oder? Machen Sie am besten gleich mit!

 

Wann fangen Sie damit an, Weihnachtsgeschenke zu besorgen?

Erschienen in Heft: 
Geschenke Umfrage

Infografik: chrismon

Alles hat seine Zeit: auch die Weihnachtsgeschenke. Nur zehn Prozent der Befragten machen sich das ganze Jahr über Gedanken. Die meisten werden ab Herbst aktiv – sagen sie. Die Gruppe der bekennenden Last-Minute-Besorger ist klein: Sechs Prozent ziehen kurz vor knapp los, acht Prozent der Männer und vergleichsweise viele 30- bis 59-Jährige. Frauen sind organisierter und kreativer: Überdurchschnittlich viele sammeln ihre Geschenke schon im Laufe des Jahres zusammen. Mehr als ein Fünftel aller Männer (also weit mehr als Frauen) gibt zu, dass sie gar keine Präsente besorgen.

Schenken? Nö. Jeder vierte Befragte in Bayern verteilt gar keine Geschenke. In der Umfrage sind die Nicht-Schenker die drittgrößte Gruppe. Zu ihr gehören neben den Männern zu je 20 bis sogar 29 Prozent Singles, Geringverdiener, 40- bis 49-Jährige und Rentner. Die tatsächliche Situation gestaltet sich vermutlich unterschiedlich: Geringverdienern fehlt das Geld, den Mittvierzigern die Zeit, Rentnern ist der Einkauf vielleicht zu beschwerlich. Kein Geschenk besorgen, das heißt womöglich auch: Geld schenken.

Quelle: EMNID-Institut im Auftrag von chrismon