Adam und Eva vor Rotkäppchen: Welche Bücher haben die meisten Deutschen im Regal?

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Infografik: chrismon Grafik

Die Bibel liegt vorn, gefolgt von der Grimm’schen Märchensammlung. Der Ost-West-Unterschied ist in diesem Fall immer noch ganz erheblich: Haben 73 Prozent der Befragten im Westen eine Bibel im Regal (in Bayern übrigens deutlich weniger als in den nördlichen Bundesländern), so sind es im Osten nur 53 Prozent. Bei Grimms Märchen ist es praktisch umgekehrt. Eine ähnliche Differenz gibt es bei den Kinderbüchern: Westdeutsche Leser haben öfter Harry Potter zu Hause, Ostdeutsche eher Pippi Langstrumpf. Auch das Grundgesetz, als Lektüre ja jetzt nicht so spannend, kommt auf ordentliche Werte – im Regal.

Frauen haben einen Hang zu Büchern, das ist bekannt. Sie lesen mehr, wie schon viele Umfragen gezeigt haben. Und vielleicht besitzen sie auch mehr Bücher, jedenfalls liegen sie bei fast allen von chrismon vorgeschlagenen Klassikern leicht vorn. Immer am besten mit Büchern versorgt sind Schüler. Gut so!

Quelle: EMNID-Institut im Auftrag von chrismon.