Friedenstreiber: Jugendliche setzen Zeichen für den Frieden

400 Teilnehmer nehmen an Pfingsten an der "Peace Academy" teil. Das Festival-Motto lautet: Friedenstreiber - Zwischen Küchentisch und Krisenherd. Bei Workshops, Diskussionsrunden und Konzerten setzen die Jugendlichen drei Tage lang ein Zeichen für den Frieden.

In und rund um die Frauenkirche finden Workshops, Diskussionsrunden, Konzerte und Andachten statt. Mehr als 100 der rund 400 Teilnehmer kommen aus dem Ausland. „Von Papua Neu Guinea bis zur USA, von Norwegen bis Tansania reichen die Anmeldungen“, berichtet Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt. „Wir sind mehr als gespannt auf die Erfahrungen und Überzeugungen, die all die jungen Leute mitbringen.“ 

Bataka-Schläger im Dienst des Friedens

Genügend Gesprächsanlässe gibt es. Von einer Podiumsdiskussion im neuen Militärhistorischen Museum über Workshops, Konzerte mit jungen Singer-Songwritern wie Max Prosa bis hin zu Andachten auf der Frauenkirchenkuppel reicht das Spektrum. Das gesamte Programm ist zweisprachig.

„Wir wollen eine Vielzahl an Angeboten machen“, so Feydt. Der Journalist Klaus Pokatzky, fast in Personalunion Kriegsdienstverweigerer und Oberstleutnant der Reserve, diskutiert mit dem EKD-Friedensbeauftragten Renke Brahms. Junge Leute, die in Israel groß geworden oder mit dem christlichen Friedensdienst Eirene im Ausland waren, berichten von ihren Erfahrungen. Friedenspädagogen und Militärseelsorger gewähren Einblicke in die Welten, in denen sie agieren. Musik, Tanz und Bataka-Schläger werden in den Friedensdienst gestellt.

Die Abende gehören dann dem ausgelassenen Miteinander. Junge Bands und Songwriter wie Max Prosa, D:PROJEKT, October Light und Ashley Hicklin präsentieren ihre Musik. Am internationalen Abend sind Klänge, Tänze und Speisen aus aller Welt zu entdecken. Treffpunkt ist das „EVA-Dorf“ vor der Frauenkirche auf dem Neumarkt.  laden Jurten, Bänke und Zelte ein, sich zu treffen, zu quatschen, zu chillen  und natürlich auch zu feiern.

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