Ausstellung mit preisgekrönten chrismon-Fotos von Rubén Salgado Escudero

Noch mehr Licht!
Solar-Portraits

Ruben Salgado Escudero

Faustina Flores Carranza und ihr Ehemann Juan Astudillo Jesus sind seit 50 Jahren zusammen und haben sieben Kinder. Licht im Schlafzimmer – das gab’s früher nie

Faustina Flores Carranza (68) and her husband Juan Astudillo Jesus (65) sit in their solar-lit home in San Luis Acatlan, Guerrero, Mexico. Faustina and Juan have seven children and are together since 50 years. Like many members of the Mextica Indigenous Community, they have never had access to electricity.

When asked how having solar has impacted their lives, Faustina said, ''For the first time, we are able to look at each in the eyes in our moments of intimacy.''

"Diese Bilder", sagt chrismon-Leserin Gundela Irmert-Müller, "haben mich total in Unruhe versetzt." Die ugandische Mutter, die gerade ein Kind geboren hat - und jetzt bei Licht versorgt werden kann. Das Flüchtlingslager der Martha Duque in Kolumbien. Ein Liebespaar in Mexiko. Für alle, so war in chrismon 1/2021 zu lesen, hat sich durch die Einführung von Solarlichtern das Leben radikal verändert. "Ich war sofort angesteckt von diesen Fotos", sagt Irmert-Müller, "sie strahlen viel Würde aus."

Rubén Salgado ­Escudero

Rubén Salgado ­Escudero, ­ge­boren in Madrid, aufgewachsen in den USA, lebte zehn ­Jahre in Berlin. ­ Heute wohnt er in Mexiko. Er ist zweimaliger ­Gewinner des Sony World ­Photography Awards. Das ­ Projekt "Solar ­Portraits" wird von der UN ­gefördert.
Rubén Salgado Escudero

Da die ehemalige Geschäftsführerin eines Museums das Organisieren und Akquirieren von Geldern beherrscht, hat sie es geschafft, einen Teil der preisgekrönten Fotos in ihrer Heimatkirche auszustellen, der St.-Bartholomäus-Kirche in Großlöbichau bei Jena. Der Fotograf Rubén Salgado Escudero wird die Ausstellung "Es werde Licht!" am 5. September persönlich eröffnen. Und während sie läuft (bis zum ersten Advent am 28. November), gibt es spannende Vorträge: über Licht und Schatten in der Kunst, über Licht in der Bibel und über Solarenergie.

Ursula Ott

Ursula Ott ist Chefredakteurin von chrismon und Chefredakteurin von evangelisch.de. Sie studierte Diplom-Journalistik in München und Paris und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Sie arbeitete als Gerichtsreporterin bei der "Frankfurter Rundschau", als Redakteurin bei "Emma", als Autorin und Kolumnistin bei der "Woche", bei der "Brigitte" und bei "Sonntag aktuell" sowie als freie Autorin für Radio und Fernsehen.
Foto: Lena UphoffUrsula Ott, chrismon Chefredakteurin

Wer seinen Urlaub in Thüringen verbringt, sollte unbedingt einen Abstecher in das kleine Großlöbichau machen. Die Kirche ist am Wochenende geöffnet. Wer spontan unter der Woche kommt: einfach die Nummer an der Kirchentür anrufen. Die Nachbarn machen auf!

Leseempfehlung

Es werde Licht
Der Fotograf Rubén Salgado Escudero fotografiert auf der ganzen Welt Menschen, deren einzige Lichtquelle Solarlampen sind. Seine sorgsam inszenierten Porträts leuchten in der Dunkelheit

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