"Runner Runner": Glücksspiel-Thriller mit Justin Timberlake und Ben Affleck

Pokern bis zur letzten Sekunde, nach "Trainspotting" nächste Irvine Welsh-Adaption, das Leben und Fühlen von Sportlern mit Behinderungen, Jane Austens unrealistische Vorstellungen von der Liebe

Foto: Twentieth Century Fox Film

Runner Runner (USA 2013)

Ein vielversprechender Princeton-Student (Justin Timberlake) verspielt sein Geld auf einer Internet-Pokerseite und muss erkennen, dass er betrogen wurde. Als er herausfindet, dass die Seite vom rechtsfreien Raum einer südamerikanischen Insel aus betrieben wird, beschließt er in seiner existenziellen Not den Drahtzieher zu konfrontieren, den Amerikaner Ivan Block, den Ben Affleck als aalglatten und gewieften Geschäftsmann spielt. Der wiederum engagiert den Studenten und führt ihn in die glitzernde Welt des Glücksspiels – aber auch in die Abgründe des organisierten Verbrechens – ein. Unter der Regie von Brad Furman, der schon einige Filme über windige und coole Typen drehte, wandelt sich der glitzernde Spielerfilm in einen düsteren Thriller.

Regie: Brad Furman. Buch: Brian Koppelman, David Levien. Mit: Ben Affleck, Justin Timberlake, Gemma Arterton, Anthony Mackie, David Costabile. Länge: 91 Minuten. FSK: ab 12 Jahre.

http://www.runnerrunnermovie.com

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Drecksau (Großbritannien 2013)

Der schottische Polizist Bruce Robertson (James McAvoy) ist das, was man im Deutschen wohl als „Drecksau“ bezeichnet: korrupt und manipulativ, sadistisch und obszön. Als ein brutaler Mord Edinburgh aufschreckt, scheint die anstehende Promotion für den drogenabhängigen Cop in greifbare Nähe gerückt und er setzt alles daran, den Täter zu überführen. Jon S. Baird wagt sich an die Adaption des Bestsellers von Irvine Welsh, dessen Buch „Trainspotting“ bereits die Vorlage für den Kultklassiker aus dem Jahr 1996 lieferte, und inszeniert die verstörend-kontroverse Handlung in surrealen Bildern.

Regie: Jon S. Baird. Buch: Jon S. Baird (nach einem Roman von Irvine Welsh). Mit: James McAvoy, Jamie Bell, Eddie Marsan, Jim Broadbent. Länge: 97 Minuten. FSK: ab 16 Jahre.

http://www.drecksau-derfilm.de

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Mein Weg nach Olympia (Deutschland 2013)

Zeit seines Lebens war Niko von Glasow davon überzeugt: Sport ist Mord. Besonders die Motivation behinderter Athleten blieb dem selbst contergangeschädigten Regisseur ein Rätsel. Um seine persönliche Ablehnung zu hinterfragen, reist Glasow um die Welt und trifft Sportler, die sich auf die Paralympics 2012 vorbereiten. Die Dokumentation – der dritte Teil einer Reihe über das Leben und Fühlen von Menschen mit Behinderungen – porträtiert Wettkämpfer, die mit unsentimentalen Geschichten bestechen, offen über Sieg und Niederlage sprechen und deren Leistungen höchste Anerkennung verdienen.

Regie: Niko von Glasow. Buch: Niko von Glasow. Mit: Niko von Glasow, Matt Stutzman, Greg Polychronidis, Christiane Reppe. L: 85 Minuten. FSK: ohne Altersbeschränkung.

http://www.palladiofilm.de/mein-weg-nach-olympia.html

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Austenland (Großbritannien, USA 2013)

Die Fangemeinde seufzt: Jane Austen hat mir unrealistische Vorstellungen von der Liebe vermittelt! So auch Jane Heyes (Keri Russell), obsessive Austen-Anhängerin und mit 30 Jahren noch immer auf der Suche nach ihrem Mr. Darcy. Ein Ausflug in den Themenpark „Austenland“ soll dem Schicksal auf die Sprünge helfen. Und tatsächlich: Schon nach kurzer Zeit werben zwei Männer inmitten der zum Leben erweckten Romanwelt um die Gunst des unbedarften Singles. Die verträumte Komödie spielt mit Austens anhaltendem Romantik-Verständnis und dürfte der anvisierten Zielgruppe ein wohliges Schmunzeln ins Gesicht zaubern.

Regie: Jerusha Hess. Buch: Jerusha Hess, Shannon Hale. Mit: Keri Russell, JJ Feild, Jennifer Coolidge, Bret McKenzie, Jane Seymour. Länge: 97 Minuten. FSK: keine Angabe.

http://sonyclassics.com/austenland

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