Filmtipps der Woche: Räuberhände, French Exit, Ein bisschen bleiben wir noch, Wickie

Erwachsenwerden, Divenleben, Wikingerreise
Räuberbande

Salzgeber/FilmAgentinnen

Räuberhände (Deutschland 2020)

Räuberbande

Räuberhände (Deutschland 2020)

Die beiden 18-jährigen Samuel und Jannik sind beste Freunde. Doch sie haben eine unterschiedliche soziale Herkunft. Während Janik fürsorgliche Eltern hat, die sich stets liebevoll um ihn kümmern, stammt Samuel aus schwierigen Verhältnissen. Dass seine Mutter obdachlos auf der Straße lebt, hält er streng geheim. In Istanbul wollen die beiden neu anfangen. Ilker Cataks Verfilmung von Finn-Ole Heinrichs gleichnamigem Roman feiert die Unbeschwertheit der Jugend und ihre Magie – aber auch deren Vergänglichkeit.

Ausführliche Kritik bei epd Film.

© Salzgeber

Regie: Ilker Catak. Buch: Gabriele Simon, Finn-Ole Heinrich (nach dem Roman von Heinrich). Mit: Emil von Schönfels, Mekyas Melugeta, Katharina Behrens, Godehard Giese. Länge: 89 Min. FSK: 16, ff. FBW: ohne Angabe.

 

French Exit (Kanada Großbritannien/USA 2020)

Nachdem sie von ihrem Vermögensverwalter erfahren hat, dass ihr Erbe restlos aufgebraucht ist, setzt sich eine nicht mehr ganz junge Dame der New Yorker Gesellschaft mit ihrem erwachsenen Sohn nach Paris ab. Zu den Komplikationen zwischen Mutter und Sohn gesellt sich der Umstand, dass sich in ihrer Wohnung mehr und mehr Leute einfinden, was für bizarre Verwicklungen sorgt. Satirische Independent-Komödie mit Michelle Pfeiffer.

Ausführliche Kritik bei epd Film.

englisch © Sony Pictures Classics

Kanada/Großbritannien/USA 2020. Regie: Azazel Jacobs. Buch: Patrick deWitt (nach seinem Roman). Mit: Michelle Pfeiffer, Lucas Hedges, Tracy Letts, Imogen Poots. Länge: 113 Min. FSK: 12, ff. FBW ohne Angabe.

 

Ein bisschen bleiben wir noch (Österreich 2019)

Der 9-jährige Oskar und die 13-jährige Lilli sind mit ihrer Mutter von Tschetschenien nach Österreich geflohen. Als ihre Mutter nach einem Suizidversuch in der Psychiatrie landet, werden sie getrennt und in unterschiedlichen Gastfamilien untergebracht. Entgegen der amtlichen Anordnung halten sie aber Kontakt untereinander. Regisseur Arash T. Riahi, selbst aus dem Iran geflohen, gelingt es, geflüchteten Kindern eine Stimme zu geben. Er erzählt die Geschichte der beiden aus ihrer Perspektive, ohne in einen anklagenden Ton zu fallen.

Ausführliche Kritik bei epd Film.

© Film Kino Text

Regie und Buch: Arash T. Riahi. Mit: Rosa Zant, Leopold Pallua, Anna Fenderl, Simone Fuith. FSK: 6, ffr. FBW: wertvoll.

 Ein bisschen bleiben wir noch (Österreich 2019)Film Kino Text/FilmAgentinnen

 

Wickie und die starken Männer – Das magische Schwert (Deutschland/Frankreich/Belgien 2020)

Nach zwei Realfilmen gibt es jetzt ein neues Animationsabenteuer mit dem aufgeweckten Wikingerjungen und seinen Geistesblitzen. Darin weckt das titelgebende magische Schwert Begehrlichkeiten, kann es doch Dinge und Lebewesen in Gold verwandeln. Um den Fluch über Wickies Mutter rückgängig zu machen, müssen die Wikinger auf ihrem Schiff zu einer bestimmten Insel fahren. Natürlich hat Wickie wie immer die rettenden Einfälle … Kurzweilige Animationsunterhaltung.

Ausführliche Kritik bei epd Film.

© Leonine Distribution

Regie: Eric Cazes. Buch: Oliver Huzly, Sophie Decroisette, Frederic Lenoir, Eric Cazes. Deutsche Stimmen: Julius Weckauf, Dietmar Bär, Ken Duken, Malu Leicher. FSK: ohne Altersbeschränkung. FBW: ohne Angabe.

Leseempfehlung

Die Redaktion von epd Film stellt die Filmstarts vom 26. August 2021 vor

Neue Lesermeinung schreiben

Wir freuen uns über einen anregenden Meinungsaustausch. Wir begrüßen mutige Meinungen. Bitte stützen Sie sie mit Argumenten und belegen Sie sie nachvollziehbar. Vielen Dank! Damit der Austausch für alle ein Gewinn ist, haben wir Regeln:

  • keine werblichen Inhalte
  • keine Obszönitäten, Pornografie und Hasspropaganda
  • wir beleidigen oder diskriminieren niemanden
  • keine nicht nachprüfbaren Tatsachenbehauptungen
  • Links zu externen Webseiten müssen zu seriösen journalistischen Quellen führen oder im Zweifel mit einem vertretbaren Prüfaufwand für die Redaktion verbunden sein.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu bearbeiten, macht dies aber stets kenntlich. Wir zensieren nicht, wir moderieren.
Wir prüfen alle Beiträge vor Veröffentlichung. Es besteht kein Recht auf Publikation eines Kommentars.