Filmtipps der Woche: Nö, Youth Unstoppable, Le Prince

Beziehungskrise, Umweltbewegung, Liebesgeschichte
Nö

Filmwelt

Nö (Deutschland 2021)

Schauspielerin Dina (Anna Brüggemann) und Arzt Michael (Alexander Khuon) sind eigentlich ein erfolgreiches Paar. Bei einer Diskussion über Konstellationen und Erwartungen an eine Beziehung schlägt Michael jedoch vor, sich einfach mal zu trennen. Das wird von Anna aber mit einem einfachen "Nö" abgebügelt. Im weiteren Verlauf begleitet der Film das Paar in 15 Situationen über 7 Jahre hinweg. Tragikomisch mit Anklängen des Surrealen wird so eine Liebe gezeigt und die Herausforderung, sie im Alltag sowie im Angesicht verschiedenster Herausforderungen am Leben zu erhalten.

Ausführliche Kritik bei epd Film. 

© Filmwelt

Regie: Dietrich Brüggemann. Buch: Dietrich Brüggemann, Anna Brüggemann. Mit: Anna Brüggemann, Alexander Khuon, Isolde Bart, Hanns Zischler. Länge: 119 Min. FSK: ab 12 Jahren. FBW: Keine Angabe.

 

Youth Unstoppable - Der Aufstieg der globalen Jugend-Klimabewegung (Kanada 2020)

Seit etwa 3 Jahren kämpft die von Greta Thunberg initiierte Bewegung Fridays for Future für den Klimaschutz. Doch bereits zuvor setzten sich Kinder und Jugendliche ein, um den Klimawandel zu bekämpfen. Darunter etwa die Kanadierin Slater Jewell-Klemker, die mit 15 zum ersten Mal an der UN-Klimakonferenz teilnahm und dort begann, ihre Eindrücke mit einer Kamera festzuhalten. Aus den zunächst persönlichen Aufnahmen ist so mit der Zeit eine Dokumentation entstanden, die über 12 Jahre den Einsatz der Jugendklimabewegung zeigt, mit ihren Erfolgen wie auch ihren Rückschlägen, und die das authentische Bild einer jungen engagierten Generation liefert.

Ausführliche Kritik bei epd Film.

© Bundesverband Jugend und Film

Regie: Slater Jewell-Kemker Buch: Daniel Berkerman, Wendy Jewell, Salter Jewell-Kemker, Nick Taylor. Mit: Slater Jewell-Klemker, Abrar Anwar, Christopher Baan, Xiye Bastida. Länge: 89 Min. FSK: ab 6 Jahren. FBW: Besonders wertvoll.

 

Le Prince (Deutschland 2021)

Im Frankfurter Bahnhofsviertel begegnen sich zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Monika (Ursula Strauss), eine freiberufliche Kuratorin mittleren Alters, und Joseph (Passi Balende), ein schwarzafrikanischer Migrant und Geschäftsmann. Es ist der Beginn einer intensiven Beziehung, die mit der Zeit aber immer mehr unter kulturellen Differenzen und Vorurteilen der Mitmenschen leidet. Inspiriert von einer wahren Geschichte, zeichnet der Film von Lisa Bierwirth das atmosphärische, authentische Porträt einer Liebesgeschichte, die zum Scheitern verurteilt scheint. Und das, ohne irgendwelche Klischees zu bedienen.

Ausführliche Kritik bei epd Film. 

© Port au Prince Pictures

Regie: Lisa Bierwirth. Buch: Hannes Held, Lisa Bierwirth. Mit: Ursula Strauss, Passi Balende, Nsumbo Tango Samuel, Victoria Trauttmansdorff. Länge: 125 Min. FSK: ab 6 Jahren. FBW: Besonders wertvoll.

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