Filmtipp von epd Film: "Zu weit weg"

Die verlorene Heimat
Zu weit weg

Monika Plura/Weydemann Bros. GmbH

Zu weit weg

Angenehm unaufgeregt verarbeitet Sarah Winkenstein die Themen Flucht, Vertreibung und Integration in einer Geschichte zweier Jungen die aus verschiedenen Gründen ihre Heimat verloren haben und dadurch zusammenfinden. Tariq ist aus Syrien geflohen, und Ben musste wegen des Braunkohlebaus seine Heimatstadt verlassen – kann man das vergleichen? Winkenstein rechnet die Schicksale der beiden Jungen nicht gegeneinander auf, sondern begegnet ihnen mit gleicher Ernsthaftigkeit und auf Augenhöhe. Ein ungewöhnlicher Mix aus Sozialdrama, Komödie und Best-Buddy-Movie, der zeigt, wie sich Menschen in der Fremde fühlen und für Toleranz plädiert.

© Farbfilm Verleih

Regie: Sarah Winkenstein. Buch: Susanne Finken. Mit: Yoran Leicher, Sobhi Awad, Anna König. Länge: 88 Minuten. FSK: ohne Altersbeschränkung. FBW: ohne Angabe. Ab 12. März im Kino.

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