Filmtipp: "Dunkirk"

Nicht einmal das Wort Nazi fällt
Dunkirk

Warner Bros.

Christopher Nolan erzählt in seinem neuen Film mit eindrucksvoller Bildsprache von der "Operation Dynamo", bei der 1940 über 300 000 britische und französische Soldaten aus deutscher Einkesselung gerettet werden konnten. Drei Handlungsstränge verwebt er ineinander: zum einen das Schicksal eines jungen Soldaten namens Tommy (Fionn Whitehead), der mit tausenden anderen am Strand von Dünkirchen auf einen Platz auf den viel zu wenigen Booten wartet, während Bombenangriffe der Deutschen die von Commander Bolton (Kenneth Branagh) geleitete Evakuierung zusätzlich behindern. Von England aus legen private Boote wie das von Mr. Dawson (Mark Rylance) ab, um ihren Teil dazu beizutragen, Soldaten über den Kanal nach Hause zu holen. Aus der Luft versuchen unterdessen einige Piloten der Royal Air Force (darunter Tom Hardy) ihr Möglichstes, die deutschen Flieger aus dem Verkehr zu ziehen. Nicht nur das Aufbrechen einer konventionell-linearen Erzählung durch die raffinierte Verklammerung dieser drei Stränge macht aus "Dunkirk" einen höchst ungewöhnlichen Kriegsfilm, sondern vor allem die atemberaubenden Aufnahmen von Kameramann Hoyte Van Hoytema.

© Warner Bros. Pictures

Regie und Buch: Christopher Nolan. Mit Fionn Whitehead, Tom Hardy, Cillian Murphy, Kenneth Branagh, Mark Rylance, Harry Styles, James DʼArcy, Brian Vernel. Länge 107 Minuten. FSK: 12, ff. Ab 27. Juli.

http://www.warnerbros.de/kino/dunkirk.html

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