Diese Woche neu im Kino: Science-Fiction mit Jennifer Lawrence

Filmtipps der Woche: Unterwegs im All
Passengers, Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki, Plötzlich Papa, Die Taschendiebin

Passengers

Den Trend der letzten Jahre zum Science-Fiction-Blockbuster setzt „Passengers“ nahtlos fort. An Bord des Raumschiffs „Avalon“ erwacht Maschinenbauer Jim Preston (Chris Pratt) aus seiner Schlafkammer, einer von 5000 Menschen, die sich die Chance auf einen Neuanfang fernab der Erde erkauft haben, zu früh – es dauert noch neunzig Jahre bis zur Ankunft in der Kolonie. Keine guten Aussichten. Bis irgendwann die Journalistin Aurora (Jennifer Lawrence) vor ihm steht. Morten Tyldum inszeniert eine groß angelegte Originalidee stilsicher und unterhaltend, aber ohne jede philosophische Note.

© Sony Pictures

Regie: Morten Tyldum. Buch: Jon Spaihts. Mit: Jennifer Lawrence, Michael Sheen, Andy Garcia, Chris Pratt, Laurence Fishburne. Länge: 116 Minuten. FSK: ab 12 Jahre. (epd)

www.passengers-film.de/site

Eine ausführliche Filmkritik zu "Passengers" lesen Sie bei epd-film.

Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki

Der finnische Boxer Olli Mäki soll 1962 für ihn vollkommen unerwartet gegen den amtierenden amerikanischen Federgewichtsweltmeister antreten. Eingefädelt hat den Kampf sein Trainer und Manager Elis, der sich von dem Publicity Stunt erhofft, seine finanziellen Schwierigkeiten lösen zu können. Doch Olli ist keine Rampensau, er ist ein Grübler, dem die plötzliche Aufmerksamkeit sichtlich unangenehm ist. Und dann verliebt er sich auch noch. Juho Kuosmanens Verfilmung einer wahren Begebenheit kommt lakonisch in schönem Schwarzweiß daher und wurde in Cannes mit einer Auszeichnung bedacht.

© Camino Filmverleih

Regie: Juho Kuosmanen. Buch: Juho Kuosmanen, Mikko Myllylahti. Mit: Jarkko Lahti, Oona Airola, Eero Milonoff, Joanna Haartti Länge: 92 Minuten. FSK: ab 6 Jahre. (epd)

www.ollimaeki-film.de

Eine ausführliche Filmkritik zu "Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki" lesen Sie bei epd-film.

Plötzlich Papa

Als Samuel (Omar Sy) eines Morgens ein Kind in die Hand gedrückt bekommt, das angeblich seines ist und von einem 12 Monate alten One-Night-Stand herrühren soll, ist er komplett überfordert. Er verfolgt die Frau, die das Kind gebracht hat, von Südfrankreich bis nach London, findet sich schließlich aber mit seiner Vaterrolle ab. Acht Jahre später lebt er in der britischen Hauptstadt, arbeitet als Stuntman und ist ein großartiger Vater. Doch dann taucht die Mutter auf und will das Kind zurück. Die reichlich ungelenke Adaption einer mexikanischen Komödie weiß vor allem durch die Präsenz von Omar Sy („Ziemlich beste Freunde“) und das Zusammenspiel mit seiner Filmtochter zu punkten.

© Tobis Film

Regie: Hugo Gélin. Buch: Eugenio Derbez, Hugo Gélin, Mathieu Oullion. Mit: Omar Sy, Clémence Poésy, Antoine Bertrand. Länge: 118 Minuten. FSK: keine Altersbeschränkung.  (epd)

tobis.de/film/ploetzlich-papa

Eine ausführliche Filmkritik zu "Plötzlich Papa" lesen Sie bei epd-film.

Die Taschendiebin

Taschendiebin Sook-hee schleicht sich in den Haushalt des japanischen Nobelmanns Kazuki ein, um dessen Tochter ihrem Auftraggeber, einem Gangsterboss, auszuliefern. Die junge Frau verfolgt ihren Plan ohne Skrupel, doch dann verliebt sie sich, und das Beziehungsgefüge der Figuren beginnt zu wanken. Der koreanische Ausnahmeregisseur Park Chan-Wook („Oldboy“, „Durst“) verschachtelt und perspektiviert seine Erzählung, so dass sich der Zuschauer in einem Spiegelkabinett wähnt. Ein düsterer, verunsichernder, ästhetisch brillant gestalteter Film.

© Koch Films

Regie: Park Chan-wook. Buch: Seo-Kyung Chung, Chan-wook Park (nach einem Roman von Sarah Waters). Da: Kim Min-hee, Kim Tae-ri, Ha Jung-woo, Cho Jin-woong, Kim Hae-sook, Moon So-ri. Länge: 145 Minuten. (epd)

www.diefilmagentinnen.de/the-handmaiden/

Eine ausführliche Filmkritik zu "Die Taschendiebin" lesen Sie bei epd-film.

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