Umfrage: Streitfall SUV

"Wie bequem!" – "Aber das Klima!"
"Wie bequem!" – "Aber das Klima!"

chrismon

SUVs sind allgegenwärtig auf Deutschlands Straßen. Manche lieben sie, doch noch mehr lehnen sie ab. Warum?

­Die großen, geländewagen­artigen Autos spalten das Land: Mehr als ein Drittel der ­Befragten hat beim ­Anblick eines SUV spontan positive ­Gedanken wie: "Darin fühlt man sich sicher." Aber mehr als jeder Zweite lehnt SUVs ab – vor allem mit Blick auf den CO2-Ausstoß. ­Interessant: An das Treibhausgas denken vor allem die 14- bis 29-Jährigen, wenn sie die Straßenkreuzer ­sehen (43 Prozent). ­Dagegen sind viele Leute in den Vierzigern bequem: 31 Prozent ­sagen: SUV? Da komme ich gut rein und raus.

Die Daten zu unserer Umfrage wurden vor dem tödlichen Verkehrsunfall erhoben, bei dem am 6. September vier Menschen in Berlin ums Leben gekommen sind.

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Lesermeinungen

Mein Wohnort ist zwar Wolfsburg , aber meine Kritik an dieser Umfrage ist keineswegs mit VW Augen gesehen , also bitte ich Sie weiterzulesen.
Ich fahre auch Auto , klein, notwendig und nicht jährlich wechselnd. Notwendig , da schon seit Jahrzehnten , nach Rückbau der Eisenbahn ,durch Politik und Verwaltung eine sinnvolle Versorgung mit vernetztem öffentlichen Verkehrsmitteln verhindert wird. Was hat das mit SUV zu tun , ich schade der Umwelt durch mein individuell genutztes Fahrzeug ohne SUV je besessen zu haben. Alle so schlagwortartigen Statements bringen Befürworter und Gegner ,ähnlich wie schon zu anderen Themen, Flüchtlinge, Finanzkrise mit unverständlichen Zahlen und jetzt natürlich die Klimakrise , auf gar keinen Fall dazu , das eigene Leben zu überdenken und dauerhaft Veränderungen vorzunehmen. Die allgemeine Überhitzung bei diesem Schlagworten , führt nach meinen Erfahrungen zu stärkeren Polarisierungen . Eine Gesellschaft die nur nach Schlagwörter benutzt, redet nicht mehr miteinander.
Ich möchte dies ,nach allen Diskussionen und Veränderungen , die meine Generation (1946 geboren) kaum erreicht hätte ,

wenn wir nur den schlagwortartigen Meinungsmachern das Feld überlassen hätten. Die Stimmung in unserer Demokratie ist zur Zeit doch recht wage, als dass ich diese Befragungen zielführend und hilfreich finde.