Hessen plant vier Millionen Euro Zuschuss für Ökumenischen Kirchentag

epd-bild/Salome Roessler

Geschäftsstelle des Ökumenischen Kirchentags in Frankfurt

Geschäftsstelle des Ökumenischen Kirchentags in Frankfurt

Das Land Hessen will dem Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main einen Zuschuss in Höhe von vier Millionen Euro gewähren. Dies teilte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion mit, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt.

Nach Angaben des Kultusministers führt die Landesregierung derzeit Gespräche mit den Veranstaltern des Ökumenischen Kirchentags über die Möglichkeiten einer finanziellen Förderung und einer Kooperation bei Veranstaltungen. Eine abschließende Entscheidung sei noch nicht getroffen. Lorz betonte, diese obliege dem Haushaltsgesetzgeber und werde im Rahmen der Beratung über den Landeshaushalt 2021 zu beschließen sein.

Zeichen für Weltoffenheit und gegenseitige Achtung

Ziel des Ökumenischen Kirchentags im Mai nächsten Jahres sei es, über Konfessionsgrenzen hinweg den gemeinsamen Glauben vor aller Welt zu bezeugen und ein Bekenntnis zur gemeinsamen Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben der Menschen auf der Welt abzulegen, schrieb Lorz. Menschen aus verschiedenen Kulturen und Religionen könnten bei den unterschiedlichen Veranstaltungen des Kirchentags in einen regen Austausch treten und ein Zeichen für Weltoffenheit und gegenseitige Achtung setzen.

Der AfD-Parlamentarier Rainer Rahn hatte in der Anfrage den von der Stadt Frankfurt zugesagten Zuschuss von 4,9 Millionen Euro für den Ökumenischen Kirchentag "äußerst fragwürdig" genannt.

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