"Brot für die Welt" fordert mehr Mittel für Kampf gegen Klimawandel

epd-bild/Christian Ditsch

Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Präsidentin von "Brot für die Welt" (Archivbild)

Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Präsidentin von "Brot für die Welt" (Archivbild)

Bisher zahlten vor allem die Armen im Süden die Zeche für die vom Klimawandel verursachten Schäden, sagt die Präsidentin von "Brot für die Welt", Cornelia Füllkrug-Weitzel. Sie fordert von den Verusacherstaaten mehr Investitionen.

Die Präsidentin von "Brot für die Welt", Cornelia Füllkrug-Weitzel, hat die Staatengemeinschaft zu mehr Investitionen für den Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. Die Verursacherstaaten hätten bisher keine ausreichenden zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt, um die Länder des Südens bei der Bewältigung von Klimaschäden angemessen zu unterstützen, schrieb Füllkrug-Weitzel in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Rundschau" (Donnerstag). Stattdessen würden den Ländern Kredite angeboten, so dass ihnen zusätzlich zur drastischen Verarmung durch den Klimawandel auch noch die Schuldenfalle drohe.

Bereits jetzt verursache der Klimawandel laut Weltbank weltweit jährliche Schäden in Milliardenhöhe, betonte die Präsidentin von "Brot für die Welt" und Diakonie Katastrophenhilfe: "Bisher zahlen vor allem die Armen im Süden die Zeche." Schleichende Katastrophen wie das Austrocknen von Seen und der steigende Meeresspiegel zerstörten langsam, aber irreversibel die Grundlagen des Lebens und Wirtschaftens vieler Länder. Erst langsam bekomme auch Deutschland die Folgen zu spüren, könne sie aber noch abfedern, erklärte sie. Entwicklungsländern hingegen fehlten dafür die finanziellen Mittel.

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