Buchmesse bringt Bestsellerautoren nach Frankfurt

epd-bild/Heike Lyding

Fahnen mit dem Schriftzug der Frankfurter Buchmesse wehen vor dem Messe-Gebäude (Archiv).

Fahnen mit dem Schriftzug der Frankfurter Buchmesse wehen vor dem Messe-Gebäude (Archiv).

Margaret Atwood, Ken Follet, Maja Lunde und Peter Wohlleben kommen zur Buchmesse Mitte Oktober, um ihre neuen Bücher vorzustellen.

Die Frankfurter Buchmesse vom 16. bis 20. Oktober stellt auf ihrem "Bookfest" international bekannte Autoren vor. Zu mehr als 50 Veranstaltungen in der Frankfurter Innenstadt und knapp 30 Veranstaltungen auf der Messe kämen Schriftstellerinnen und Schriftsteller "zum Anfassen", sagte der Buchmesse-Direktor Juergen Boos am Montag in Frankfurt am Main.

Darunter befinden sich die Literaturnobelpreisträgerin Margaret Atwood sowie Ken Follett, Jo Nesbø, Maja Lunde, Colson Whitehead und Peter Wohlleben, die ihre neuen Bücher vorstellen.

Mit bisher 7.200 Ausstellern aus 105 Ländern bewege sich der Umfang der Buchmesse auf dem des vergangenen Jahres, sagte Boos. Auch politische Themen werden nach den Worten des Direktors beim "Bookfest" diskutiert.

Grünen-Vorsitzender Habeck kommt zur Buchmesse

So trifft die "Fridays-for-Future"-Aktivistin Luisa Neubauer auf den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU). Der Salon des politischen "Weltempfangs" firmiert unter dem Motto "Anthropozän - das letzte Zeitalter?". Neben Schriftstellern sprechen unter anderen der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck und der Sozialpsychologe Harald Welzer.

Darüber hinaus starte die Buchmesse die Kampagne "Create your Revolution", ergänzte die Marketingleiterin Katja Böhne. "Wir haben globale Probleme, aber kein globales Forum, auf dem man sich darüber austauscht." Die Initiative gemeinsam unter anderem mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dem Fernsehsender Arte und den Vereinten Nationen wolle neue Ideen für die Gesellschaft hervorbringen.

Die Buchmesse präsentiert nach Boos' Angaben die neuen Themenbereiche "Frankfurt Audio", "Frankfurt Authors" und "Frankfurt Influencers". "Frankfurt Audio" rückt Hörbücher, Podcasts und Sprachassistenten ins Rampenlicht, unter den Gästen ist der Erzähler Rafik Schami. "Frankfurt Authors" als Ort rund ums Schreiben ist eine Weiterentwicklung der Self-Publishing-Area, der Blogger Sascha Lobo und die Schriftstellerin Melanie Raabe nehmen unter anderen daran teil. "Frankfurt "Influencers" bietet ein Programm für "Bookstagrammer, BookTuber und Buchblogger", unter den Gästen befindet sich der Social-Media-Autor James Trevino.

Norwegen schickt Kronprinzessin Mette Marit

Erstmals haben sich die Festivals "The Arts+" und "B3 Biennale des bewegten Bildes" auf der Buchmesse zusammengeschlossen, wie der Künstlerische Leiter Bernd Kracke erläuterte. 25 Filme, 35 Videokunstwerke, interaktive KI-Installationen und Virtual-Reality-Experimente werden gezeigt.

Das Ehrengastland Norwegen schickt die Kronprinzessin Mette Marit mit einem Literaturzug von Berlin über Köln nach Frankfurt. Ein umfangreiches Kulturprogramm begleitet den Auftritt von mehr als 100 norwegischen Autoren. Das Museum Angewandte Kunst etwa verwandelt sich in ein "House of Norway" für Kunst, Design, Handwerk und Architektur. Darunter seien auch bisher unbekannte lyrische Texte von Edvard Munch.

Weitere Ausstellungen zum Ehrengastland wird es in Frankfurt im Deutschen Architekturmuseum geben, im Fotografie-Forum Frankfurt, im Deutschen Filminstitut und Filmmuseum, im Haus am Dom (Ali Dorani) und im Museum Wiesbaden (Harald Sohlberg). Theateraufführungen im Schauspiel Frankfurt sowie Rock, Jazz und Folk auf einem "Norsk Festival" vom 15. bis 19. Oktober im Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm und das Popfestival "Sound of Norway" am 16. und 17. Oktober im Zoom Frankfurt runden das Kulturprogramm ab.

Neue Lesermeinung schreiben

Wir freuen uns über einen anregenden Meinungsaustausch. Wir begrüßen mutige Meinungen. Bitte stützen Sie sie mit Argumenten und belegen Sie sie nachvollziehbar. Vielen Dank! Damit der Austausch für alle ein Gewinn ist, haben wir Regeln:

  • keine werblichen Inhalte
  • keine Obszönitäten, Pornografie und Hasspropaganda
  • wir beleidigen oder diskriminieren niemanden
  • keine nicht nachprüfbaren Tatsachenbehauptungen
  • Links zu externen Webseiten müssen zu seriösen journalistischen Quellen führen oder im Zweifel mit einem vertretbaren Prüfaufwand für die Redaktion verbunden sein.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu bearbeiten, macht dies aber stets kenntlich. Wir zensieren nicht, wir moderieren.
Wir prüfen alle Beiträge vor Veröffentlichung. Es besteht kein Recht auf Publikation eines Kommentars.