Papst feiert Freiluftmesse auf Mauritius

epd-bild/Vatican Media/Romano Siciliani

Papst Franziskus feiert Freiluftmesse auf Mauritius.

Papst Franziskus feiert Freiluftmesse auf Mauritius.

Bei dem Gottesdienst in der Hauptstadt Port Louis des vor der Ostküste Afrikas gelegenen Inselstaats beklagte er am Montag Arbeitslosigkeit und soziale Ausgrenzung junger Generationen.

Papst Franziskus hat bei der dritten und letzten Etappe seiner Reise nach Ostafrika in Mauritius eine Freiluftmesse mit Zehntausenden Gläubigen gefeiert. Bei dem Gottesdienst in der Hauptstadt Port Louis des vor der Ostküste Afrikas gelegenen Inselstaats beklagte er am Montag Arbeitslosigkeit und soziale Ausgrenzung junger Generationen. Er kritisierte, dass "trotz wirtschaftlichen Wachstums, das euer Land in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat, die jungen Menschen am meisten leiden".

Der Mangel an Berufsaussichten raube jungen Menschen die Möglichkeit, die eigene Zukunft zu gestalten, beklagte das katholische Kirchenoberhaupt. "So sind sie verwundbar und fast ohne Halt angesichts der neuen Formen der Sklaverei dieses 21. Jahrhunderts". Unter Anspielung auf den hohen Drogenkonsum warnte der Papst vor "Händlern des Todes".

Im Rahmen seines eintägigen Besuchs auf Mauritius wollte Franziskus überdies Regierungsvertreter, das diplomatische Corps und katholische Bischöfe treffen. Nach einer Übernachtung in Antananarivo, der Hauptstadt des am Wochenende besuchten Madagaskar, wird das Kirchenoberhaupt am Dienstag nach Rom zurückkehren.

Neue Lesermeinung schreiben

Wir freuen uns über einen anregenden Meinungsaustausch. Wir begrüßen mutige Meinungen. Bitte stützen Sie sie mit Argumenten und belegen Sie sie nachvollziehbar. Vielen Dank! Damit der Austausch für alle ein Gewinn ist, haben wir Regeln:

  • keine werblichen Inhalte
  • keine Obszönitäten, Pornografie und Hasspropaganda
  • wir beleidigen oder diskriminieren niemanden
  • keine nicht nachprüfbaren Tatsachenbehauptungen
  • Links zu externen Webseiten müssen zu seriösen journalistischen Quellen führen oder im Zweifel mit einem vertretbaren Prüfaufwand für die Redaktion verbunden sein.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu bearbeiten, macht dies aber stets kenntlich. Wir zensieren nicht, wir moderieren.
Wir prüfen alle Beiträge vor Veröffentlichung. Es besteht kein Recht auf Publikation eines Kommentars.