Moritz Döbler wird neuer Chefredakteur der "Rheinischen Post"

Neuer Chefredakteur der "Rheinischen Post" wird Moritz Döbler. Der 54-Jährige wechselt spätestens zum 1. Januar 2020 vom Bremer "Weser-Kurier" nach Düsseldorf, wie beide Verlage am Dienstag mitteilten.

Bei der "Rheinischen Post" folgt Döbler auf Michael Bröcker, der am 1. Oktober als Chefredakteur zur Media Pioneer GmbH & Co. KG des früheren "Handelsblatt"-Geschäftsführers Gabor Steingart nach Berlin wechselt. Zu Döblers Nachfolge beim "Weser-Kurier" wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Döbler ist seit fünf Jahren Chefredakteur des "Weser-Kuriers" und amtiert zugleich als Vorstand der Bremer Tageszeitungen AG. Zuvor war er Mitglied der Chefredaktion der Berliner Tageszeitung "Der Tagesspiegel", wo er insgesamt zehn Jahre tätig war. Weitere Stationen waren die Nachrichtenagentur Reuters sowie die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Der studierte Betriebswirt ist Absolvent der Henri-Nannen-Schule, an der er regelmäßig lehrt.

"Profilierter, erfahrener Journalist"

Johannes Werle, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinische Post Mediengruppe, würdigte Döbler als "profilierten, erfahrenen Journalisten mit unternehmerischer Denke". Döbler bezeichnete die "Rheinische Post" als "exzellente Medienmarke mit bundesweiter Relevanz und besonderer regionaler Verankerung, die im Digitalen alle Chancen hat".

Neue stellvertretende Chefredakteurin der "Rheinischen Post" neben Horst Thoren wird Eva Quadbeck, Leiterin der Berliner Parlamentsredaktion des Blattes. Quadbeck führt seit 2014 die RP-Redaktion in Berlin.

Die "Rheinische Post" hat derzeit nach Angaben der Auflagenkontrolle IVW eine tägliche verkaufte Auflage von rund 282.800 Exemplaren, beim "Weser-Kurier" sind es knapp 130.200 Exemplare.

Neue Lesermeinung schreiben

Wir freuen uns über einen anregenden Meinungsaustausch. Wir begrüßen mutige Meinungen. Bitte stützen Sie sie mit Argumenten und belegen Sie sie nachvollziehbar. Vielen Dank! Damit der Austausch für alle ein Gewinn ist, haben wir Regeln:

  • keine werblichen Inhalte
  • keine Obszönitäten, Pornografie und Hasspropaganda
  • wir beleidigen oder diskriminieren niemanden
  • keine nicht nachprüfbaren Tatsachenbehauptungen
  • Links zu externen Webseiten müssen zu seriösen journalistischen Quellen führen oder im Zweifel mit einem vertretbaren Prüfaufwand für die Redaktion verbunden sein.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu bearbeiten, macht dies aber stets kenntlich. Wir zensieren nicht, wir moderieren.
Wir prüfen alle Beiträge vor Veröffentlichung. Es besteht kein Recht auf Publikation eines Kommentars.