Fernsehkritikerin Simon-Zülch gestorben

epd-bild / Norbert Neetz

Publizistin Sybille Simon-Zülch ist tot (Archivbild)

Publizistin Sybille Simon-Zülch ist tot (Archivbild)

Die Journalistin Sybille Simon-Zülch ist am Samstag im Alter von 74 Jahren gestorben. Sie schrieb unter anderem Hörfunk- und Fernsehkritiken für "epd medien".

Die Fernsehkritikerin und Publizistin Sybille Simon-Zülch ist tot. Sie starb nach Angaben ihres Mannes Thomas Krämer-Badoni im Alter von 74 Jahren am Samstag in Bremen. Simon-Zülch schrieb seit 1978 Hörfunk- und Fernsehkritiken für "epd medien", außerdem für die "Frankfurter Rundschau, die "Süddeutsche Zeitung" und das "Hamburger Abendblatt". In der "Stuttgarter Zeitung" hatte sie eine wöchentliche Fernsehkolumne.

Liebe zum Fernsehen

Simon-Zülch wurde 1945 in Reichenbach an der Fils geboren. Sie studierte Medien- und Kommunikationswissenschaft in Bremen. 1986 gehörte sie zu den Gründern der Bremer Lokalausgabe der "tageszeitung", für die sie einige Jahre als Kulturredakteurin arbeitete.

Die Journalistin, die von sich selbst sagte, dass sie aus Liebe zum Fernsehen Kritikerin wurde, war Mitglied verschiedener Jurys für Fernsehpreise, darunter des Grimme Preises, des Deutschen Fernsehpreises und des Robert Geisendörfer Preises. Im November 2000 wurde sie gemeinsam mit Fritz Wolf mit dem Bert Donnepp Preis, dem Deutschen Preis für Medienpublizistik, ausgezeichnet. In seiner Laudatio würdigte der Dokumentarfilmer Thomas Schadt Simon-Zülch damals als "wichtige und unverzichtbare Zeitzeugin des Fernsehens".

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