Umfrage: "Fridays for Future" beeinflusst Meinung der Deutschen kaum

epd-bild/Friedrich Stark

Aktivistin der "Fridays for Future"-Bewegung (Archivbild)

Aktivistin der "Fridays for Future"-Bewegung (Archivbild)

Seit rund einem Jahr gehen Jugendliche weltweit auf die Straße, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Die persönlihce Einstellung der Menschen in Deutschland zu Klima- und Umweltfragen hat sich durch die Proteste jedoch kaum geändert.

Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg und die "Fridays for Future"-Bewegung haben die persönliche Einstellung der Deutschen zum Klima kaum verändert. Fast jeder dritte Befragte (31 Prozent) sagte, seine Meinung zu Klima- und Umweltfragen habe sich kaum verändert, wie aus einer am Donnerstagabend in Köln veröffentlichten ARD-Umfrage hervorgeht. 41 Prozent der Deutschen änderten ihre Einstellung gar nicht.

Jeder Vierte wurde dagegen stark (17 Prozent) oder sehr stark (sieben Prozent) von Greta Thunberg und den Schülerdemonstrationen beeinflusst. Vor allem Anhänger der Grünen zeigten sich beeindruckt von der Initiatorin der weltweiten Schülerproteste (43 Prozent). Einen geringeren Einfluss hatte die Klimabewegung auf Wähler von Union, AfD und FDP.

Freitags auf die Straße

Für den ARD-"Deutschlandtrend" wurden am Dienstag und Mittwoch dieser Woche insgesamt 1.063 Wahlberechtigte befragt.

Unter dem Motto "Fridays for Future" gehen seit Monaten weltweit immer freitags Jugendliche auf die Straße, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Die Bewegung fordert die Einhaltung der Ziele des Pariser Abkommens. Initiatorin ist die Schülerin Greta Thunberg, die vor einem Jahr in Stockholm mit ihrem Protest begonnen hatte.

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