Missio Aachen erhöht Hilfen für verfolgte Christen

epd-bild / Friedrich Stark

missio-Truck (Archivbild)

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Das katholische Hilfswerk Missio Aachen hat im vergangenen Jahr 1.192 Projekte in 96 Ländern mit 46,5 Millionen Euro unterstützt.

Das waren knapp 300.000 Euro mehr als 2017, wie Missio-Vizepräsident Gregor von Fürstenberg bei der Vorstellung des Jahresberichtes am Donnerstag in Aachen mitteilte. Vor allem die Hilfe für bedrängte und verfolgte Christen in Ländern, in denen die Religionsfreiheit besonders stark eingeschränkt sei, sei deutlich gesteigert worden.

Projektpartner in China, Indien, Syrien, Nigeria, Ägypten, im Iran und im Irak seien mit 6,6 Millionen Euro unterstützt worden, das seien 825.000 Euro mehr als im Vorjahr, hieß es. "Wir können nicht nur das Schicksal verfolgter Christen beklagen, sondern müssen die Kirchen vor Ort langfristig im Alltag unterstützen", sagte von Fürstenberg.

Das katholische Hilfswerk fördert kirchliche Projekte in Afrika, Asien und Ozeanien, deren Arbeit Menschen in Not zugutekommt. "Unsere Partner arbeiten in Regionen, in denen die Menschen verstärkt Gewalt, sozialer Ungerechtigkeit und den Folgen des Klimawandels ausgesetzt sind", erläuterte Fürstenberg. "Für sie sind unsere kirchlichen Partner oft die einzige Hoffnung."

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