Stiftung Warentest rät von Bambusbechern und Waschnüssen ab

Käufer von Bambusbechern bekommen durch falsche Werbeversprechen den Eindruck, sie würden ein reines Naturprodukt erwerben. Die Tester fandenjedoch in allen Getränkebehältern den Kunststoff Melaminharz.

Bambusbecher und Waschnüsse sind laut einem Bericht von Stiftung Warentest keine geeigneten ökologischen Alternativen zu herkömmlichen Kaffeebechern und Waschmitteln. Das schreibt die Verbraucherorganisation in der Augustausgabe ihres Newsletters.

Käufer von Bambusbechern bekämen durch falsche Werbeversprechen den Eindruck, sie würden ein reines Naturprodukt erwerben. Die Tester fanden den Angaben zufolge jedoch in allen Getränkebehältern den Kunststoff Melaminharz. In sieben von zwölf untersuchten Gefäßen hätten sie außerdem giftige Stoffe nachweisen können, die Nieren- und Blasenerkrankungen sowie Krebs auslösen können.

Auch von Nüssen und Kastanien als Waschmittelersatz rät die Stiftung Warentest ab. Die Wäsche vergraue, und die Naturprodukte schafften es nicht, Flecken zu entfernen. Da die Nutzer einen erneuten Waschgang starten müssten, um saubere Wäsche zu erhalten, habe die Verwendung von Nüssen und Kastanien auch keinen ökologischen Wert.

Damit steige nur der Strom- und Wasserverbrauch. Zudem würden durch den Waschgang vergraute Textilien unnötig schnell entsorgt. Als weiteren Nachteil nennen die Verbraucherschützer die mögliche Verkalkung der Waschmaschine, da Kastanien und Nüsse keine Wasserenthärter enthielten.

Neue Lesermeinung schreiben

Wir freuen uns über einen anregenden Meinungsaustausch. Wir begrüßen mutige Meinungen. Bitte stützen Sie sie mit Argumenten und belegen Sie sie nachvollziehbar. Vielen Dank! Damit der Austausch für alle ein Gewinn ist, haben wir Regeln:

  • keine werblichen Inhalte
  • keine Obszönitäten, Pornografie und Hasspropaganda
  • wir beleidigen oder diskriminieren niemanden
  • keine nicht nachprüfbaren Tatsachenbehauptungen
  • Links zu externen Webseiten müssen zu seriösen journalistischen Quellen führen oder im Zweifel mit einem vertretbaren Prüfaufwand für die Redaktion verbunden sein.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu bearbeiten, macht dies aber stets kenntlich. Wir zensieren nicht, wir moderieren.
Wir prüfen alle Beiträge vor Veröffentlichung. Es besteht kein Recht auf Publikation eines Kommentars.