Bürgerinitiativen fordern mehr Schutz vor Fluglärm

epd-bild/Stefan Boness/Ipon

Demo gegen Fluglärm (Archivbild)

Demo gegen Fluglärm (Archivbild)

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz hat zum Internationalen Tag gegen den Lärm am Mittwoch eine deutliche Eindämmung des Verkehrslärms gefordert.

Nötig sei vor allem mehr Schutz vor Fluglärm, erklärte Vorstandsmitglied Udo Buchholz in Bonn. Konkret lehnt der Verband neue Flughäfen sowie die Erweiterung bestehender Flughäfen ab und setzt sich für ein umfassendes Nachtflugverbot an allen Flughäfen ein. Der innerdeutsche Verkehr solle möglichst auf die Schiene konzentriert werden, hieß es.

Der Internationale Tag gegen den Lärm findet auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Akustik seit 1998 immer im April statt. Der Tag orientiert sich an dem "International Noise Awareness Day" in den USA. An dem Aktionstag wird die Öffentlichkeit über Lärm, seine Ursachen und Auswirkungen informiert. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto "Alles laut oder was?".

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