Deutsches Hygienemuseum thematisiert Rassismus

epd-bild/Matthias Rietschel

Gipsköpfe in der Ausstellung "Rassismus. Die Erfindung der Menschenrassen"

Gipsköpfe in der Ausstellung "Rassismus. Die Erfindung der Menschenrassen"

Im Hygienemuseum Dresden ist ab diesen Samstag eine seit Jahren geplante Rassismus-Ausstellung zu sehen.
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Auch angesichts der neuerlich entfachten Debatte um Alltagsrassismus sei dies keine Anti-Ausstellung, sondern "pro Toleranz, Menschenrechte und Diversität orientiert", sagte Museumsdirektor Klaus Vogel am Freitag in Dresden. Die Schau sollte am Freitagabend eröffnet werden.

"Menschenrassen sind nicht nachzuweisen. Trotzdem ist die Idee in unseren Köpfen", lautet eine zentrale These der von Susanne Wernsing kuratierten Ausstellung. Das Projektteam konsultierte einen wissenschaftlichen Beirat und externe Berater, um verschiedenste Perspektiven widerzuspiegeln. Die vier Abteilungen schlagen einen Bogen von historischen Wurzeln des Rassismus bis in die Gegenwart. Die Ausstellung läuft bis zum 6. Januar kommenden Jahres.

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