Tierschützer fordern Kastrationspflicht für freilaufende Katzen

epd-bild / Thomas Rohnke

Der Deutsche Tierschutzbund appelliert an Katzenhalter, ihre Tiere kastrieren zu lassen.

Der Deutsche Tierschutzbund appelliert an Katzenhalter, ihre Tiere kastrieren zu lassen.

Um die Zahl der Straßenkatzen einzudämmen, fordert der Deutsche Tierschutzbund eine bundesweite Kastrations- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen aus Privathaushalten.
Deutschland spricht 2019

"Viele Städte und Gemeinden gehen mit gutem Beispiel voran und haben schon entsprechende Verordnungen erlassen", erklärte Fachreferentin Moira Gerlach am Montag in Bonn. Die Organisation sieht Bund, Länder und Kommunen zudem in der Pflicht, Tierschutzvereine finanziell bei Kastrationsaktionen für freilebende Katzen zu unterstützen.

Zwei Millionen Straßenkatzen

Bundesweit gibt es nach Angaben des Tierschutzbundes geschätzte zwei Millionen Straßenkatzen, von denen viele unter Krankheiten, Parasiten sowie Mangel- oder Unterernährung litten. Sie stammten ursprünglich von unkastrierten Freigängerkatzen aus Privathaushalten oder ausgesetzten Tieren ab. Die einzige nachhaltige und tierschutzgerechte Methode, um ihre Zahl in den Griff zu bekommen, sei die Kastration, hieß es.

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