Weimarer Theater plant Sondersitzung des Bundestags 2019

epd-bild / Norbert Neetz

Deutsches Nationaltheater Weimar mit Denkmal von Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller

Deutsches Nationaltheater Weimar mit Denkmal von Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller

Die Spielzeit 2018/19 am Deutschen Nationaltheater Weimar steht ganz im Zeichen der Jubiläen von 100 Jahren Weimarer Verfassung und 100 Jahren Bauhaus.

Als ein Höhepunkt ist eine Sondersitzung des Deutschen Bundestages am 6. Februar 2019 im Großen Haus des Nationaltheaters geplant, teilte das Theater am Dienstag in der Klassikerstadt mit. Die Verhandlungen dazu laufen noch.

Die Deutsche Nationalversammlung tagte nach der Novemberrevolution in der Hauptstadt Berlin ab dem 6. Februar 1919 vorübergehend im Weimarer Theater. Das Parlament beschloss dort am 31. Juli 1919 die erste demokratische Verfassung für Deutschland. Die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wird deshalb auch als Weimarer Republik bezeichnet.

Woche der Demokratie

Die neue Spielzeit von Theater und Staatskapelle Weimar steht unter dem Motto "Neuer Mensch". Darin spiegelten sich 100 Jahre Weimarer Verfassung und 100 Jahre Bauhaus als inhaltliche Schwerpunkte sowie die Beschäftigung mit verschiedenen Konzepten des Menschen der Zukunft wider, hieß es. Anfang Februar 2019 soll im Rahmen einer "Woche der Demokratie" die vielfältige Bedeutung der Weimarer Verfassung erlebbar gemacht werden.

Zudem sind Kooperationen unter anderem mit dem Kunstfest Weimar, dem Goethe-Institut und der Hochschule für Musik Weimar vorgesehen. Zur Eröffnung der Feierlichkeiten des Bauhaus-Jubiläums im April 2019 ist eine große Ballettpremiere mit mehreren Uraufführungen geplant, so das Deutsche Nationaltheater.

Neue Lesermeinung schreiben

Wir freuen uns über einen anregenden Meinungsaustausch. Wir begrüßen mutige Meinungen. Bitte stützen Sie sie mit Argumenten und belegen Sie sie nachvollziehbar. Vielen Dank! Damit der Austausch für alle ein Gewinn ist, haben wir Regeln:

  • keine werblichen Inhalte
  • keine Obszönitäten, Pornografie und Hasspropaganda
  • wir beleidigen oder diskriminieren niemanden
  • keine nicht nachprüfbaren Tatsachenbehauptungen
  • Links zu externen Webseiten müssen zu seriösen journalistischen Quellen führen oder im Zweifel mit einem vertretbaren Prüfaufwand für die Redaktion verbunden sein.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu bearbeiten, macht dies aber stets kenntlich. Wir zensieren nicht, wir moderieren.
Wir prüfen alle Beiträge vor Veröffentlichung. Es besteht kein Recht auf Publikation eines Kommentars.