Kinderhilfswerk fordert bessere Qualität für Kita- und Schulessen

epd-bild / Jens Schulze

Brotscheibe mit Kräuterquark

Brotscheibe mit Kräuterquark

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert besseres Essen in Kitas und Schulen. Dazu sollten bundesweit verbindliche Qualitätsstandards für die Verpflegung eingeführt werden, erklärte die Organisation.

Die Standards sollten sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) orientieren. Studien belegen nach Angaben des Kinderhilfswerks, dass die von der DGE für diesen Bereich gegebenen Empfehlungen in den seltensten Fällen erfüllt werden.

"Deshalb sollte beim Kita- und Schulessen nicht weiter auf unverbindliche Freiwilligkeit mit Appellen und Ankündigungen gesetzt werden. Die gibt es schon seit Jahren zuhauf, ohne dass sich vielerorts substanziell etwas getan hätte", betonte der Bundesgeschäftsführer des Werkes, Holger Hofmann.

Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch

Aus Sicht des Kinderhilfswerkes braucht jedes Kind im Ganztagsbetrieb von Kita oder Schule eine gesunde, warme Mahlzeit. Dazu zähle eine Vielfalt der Speisen sowie ihre nährstoffreiche Zubereitung, ausreichend Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch. "Es muss endlich Schluss sein mit zerkochtem Gemüse, trockenen Kartoffeln und billigen Fertigsoßen", sagte Hofmann.

Wichtig sei auch, die Kita-Kinder und Schüler mit einzubeziehen. Deren Kompetenz und Kreativität blieben in der Regel ungenutzt, so Hofmann weiter.

Neue Lesermeinung schreiben

Wir freuen uns über einen anregenden Meinungsaustausch. Wir begrüßen mutige Meinungen. Bitte stützen Sie sie mit Argumenten und belegen Sie sie nachvollziehbar. Vielen Dank! Damit der Austausch für alle ein Gewinn ist, haben wir Regeln:

  • keine werblichen Inhalte
  • keine Obszönitäten, Pornografie und Hasspropaganda
  • wir beleidigen oder diskriminieren niemanden
  • keine nicht nachprüfbaren Tatsachenbehauptungen
  • Links zu externen Webseiten müssen zu seriösen journalistischen Quellen führen oder im Zweifel mit einem vertretbaren Prüfaufwand für die Redaktion verbunden sein.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge zu bearbeiten, macht dies aber stets kenntlich. Wir zensieren nicht, wir moderieren.
Wir prüfen alle Beiträge vor Veröffentlichung. Es besteht kein Recht auf Publikation eines Kommentars.