Stelen im Ministerium

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (li.) und der Berliner Künstller Roland Fuhrmann vor dessen Kunstwerk.

epd-bild/Rolf Zoellner

Eine neue Skulptur mit dem Titel "Zusammenhalt" soll im Hof des Bundesinnenministeriums in Berlin zum Nachdenken anregen.

Eine neue Skulptur mit dem Titel "Zusammenhalt" soll im Hof des Bundesinnenministeriums in Berlin zum Nachdenken anregen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) präsentierte am Mittwoch das Werk des Berliner Künstlers Roland Fuhrmann. Es besteht aus 30 verschieden hohen und versetzt aufgestellten Stelen. Von einem bestimmten Blickpunkt aus ergibt sich das Bild einer Menschengruppe, die den derzeitigen Bevölkerungsschnitt repräsentiert.

Zerfällt in Fragmente

Tritt man zur Seite, zerfällt das Bild in die einzelnen Fragmente, die auf den Stelen abgebildet sind. Es hänge vom Standpunkt eines Betrachters ab, wie man eine Gruppe sehe, harmonisch oder unharmonisch, mit einem gefälligen oder komplizierten Blick, sagte de Maizière. Das Thema der Skulptur hänge eng mit der Arbeit seines Ministeriums zusammen, das sich als Ressort für das Ordnen der Gesellschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt verstehe, sagte er.

Fuhrmann betonte bei der Präsentation die Bedeutung gesellschaftlichen Zusammenhalts. Der Künstler sagte, er freue sich außerdem, mit seinen bunten Stelen einen besonderen Akzent "in das strenge Farbambiente des Bundesinnenministeriums" zu bringen. Der große Ministeriumsbau nahe dem Berliner Hauptbahnhof ist vor allem geprägt durch die graue Fassade.

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