Völklinger Hütte stellt Inka-Kultur aus

epd-bild/Oliver Dietze

Ausstellung "Inka - Gold. Macht. Gott" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Ausstellung "Inka - Gold. Macht. Gott" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Ab Samstag widmet sich eine Ausstellung der Inka-Kultur. Bis zum 26. November sind 220 Exponate vom goldenen Schmuckstück über Trinkpokale bis hin zu einer Kindermumie unter dem Motto "Inka - Gold. Macht. Gott." zu sehen.

Thematisiert würden auch ihre Ursprünge und das Aufeinandertreffen mit den spanischen Conquistadores, sagte Generaldirektor Meinrad Maria Grewenig am Donnerstag in Völklingen. "Das Inka-Reich, um das es damals ging, war das größte Reich Amerikas."

Nach der Ausstellung "InkaGold" von 2004/2005 widmet sich das Weltkulturerbe zum zweiten Mal den Hochkulturen der Inka- und Vor-Inka-Zeit. Sie hätten keine geschriebene Schrift, kein Eisen, keine Rüstung und keine Feuerwaffen gekannt, erklärte Grewenig. Gold habe für sie auch keinen materiellen Welt gehabt, sondern stelle vielmehr die Verbindung zum Göttlichen dar. Es sei berührend, wie mit "brutaler Unterwerfung" der Inkastaat und damit eine Kultur ausgelöscht worden sei.