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Ich verstehe, dass das Format "Fragen an das Leben" keinen Raum für kritische Interviewführung zulässt. Es scheint mir jedoch doch etwas absurd, dass man eine Aussage der Frau Kühne nicht hinterfragt:

"Ich will im Reinen sein mit den wichtigen Menschen um mich herum, dem innerer Kreis: meiner Familie, ­meinen engsten Freunden. Andere Menschen kann ich ziemlich gut ausblenden, die sind mir nicht wichtig."

Frau Kühne ist damit ein menschgewordenes Beispiel des Übels des Kapitalismus. Die völlige Gleichgültigkeit gegenüber unseren Mitmenschen. Wie kann das ein evangelisches Magazin so unkritisch abdrucken? Das muss doch aufgearbeitet werden?

LG Timo