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Sehr geehrte Frau Ott, sehr geehrte Damen und Herren,
mit einiger Irritation habe ich in dem Artikel "Hauptsache Gymnasium" lesen müssen, dass man in den Lehrplänen "die Bindung zu den Religionen kappen" müsse (S. 26 unten) und dass man "den Religionsunterricht abschaffen" müsse. Wörtlich: "Wir brauchen eine gemeinsame Kultur! Religion muss Privatsache sein." (S. 27 oben).
Abgesehen davon, dass diese unkommentierten Äußerungen in einer kirchensteuerfinanzierten Publikation der EKD irritieren und im Übrigen mit der geltenden Verfassung nicht in Einklang stehen, ist das hinter diesen Äußerungen stehende pädagogische Konzept nicht auf der Höhe der Zeit und Fachlichkeit.
Es wäre zu begrüßen, wenn Chrismon in einer der nächsten Ausgaben über Schulprojekte berichtet, bei denen der Religionsunterricht ein elementarer Bestandteil einer integrierenden Schulkultur ist. als Beispiel möchte ich auf die Theodor-Heuss-Schule in Offenbach verweisen: www.achtenundstärken.de und hoffe sehr, über dieses erfolgreiche Projekt oder auch andere Projekte lesen zu können.
Mit freundlichen Grüßen