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Zitat: "Über die Geburtsgeschichte Jesu sind Christinnen und Christen unlösbar mit dem Judentum verbunden".

Antisemitismus als göttliche Fügung? Die Geschichte der Symbiose zwischen Juden und Christen beginnt wesentlich früher als zur Stunde Null am 24.12.. Noch genauer, nur AT u. NT sind zusammen Quellen und Säulen des Christentums. Diese Einsicht wurde von ca. 400 bis ca. 1945 um der puren Macht Willen verraten. In und mit AT + NT ist die prophetische Abfolge gesagt und getan worden. Und es ist noch bizarrer! Der angeblich von den Juden zu verantwortende Tod von Jesus ist der ursprüngliche Akt der Religionsstiftung. In der Wahrheit des Christentum ist die Selbstopferung Gottes in seiner 2. Person und seinem 3. Wesen aber auch von Beginn der Schöpfung an als eine unausweichlich göttliche Fügung vorgesehen gewesen. Die Juden bzw. ihre Handlanger sind demnach göttliche Werkzeuge. Wiederum diese Eigenschaft als göttliche Jesusmörder hat zum religiös begründeten Antisemitismus geführt. Wenn sie, wie beansprucht, Geschwister sind, dann mit unterschiedlichen Eltern? Mit dem christlichen Antisemitismus wurde demnach die eigene Religionsstiftung bis aufs Messer (Pogrome, etc.) bekämpft. Verstärkt wurde diese christliche Grundeinstellung noch durch den Anspruch der Juden, die älteste und nachweislich begründetste Monotheistische Religion und das wahrhaft auserwählte Volk Gottes zu sein. Diese Konkurrenzsituation konnte noch nie verstanden und beherrscht werden. Auch nicht durch die schönsten und erhabensten Kanzelsprüche und mittelalterlichen semantischen Begründungskapriolen. Das ganze neue Testament ist eine Fundamentalkritik am Judentum, gipfelnd im Mordvorwurf an jedem 24.12. Und in welchem Umfang bis zum 8.5.45 bedenkenlos verfolgt wurde, können Sie dem Buch „Protestanten ohne Protest“, herausgegeben von der Evangelische Akademie der Pfalz, v. Chr. Picker u. A., entnehmen. Hier zeigt sich die totale Unvereinbarkeit zwischen der Historie, den moralischen und ethischen Ansprüchen, den Taten der unchristlichen Verfolgung von Juden und der verwirrenden Exegese von überlieferten Inhalten. Jetzt „mea culpa“ zu machen und zu hoffen, zu fordern und zu behaupten, dass das Christentum von Anfang an mit dem Judentum in einer viel gerühmten Geschwisterschaft bestand, ist schon ein eigenartiger Anspruch. Hier hat schon immer die angemahnte Erinnerungskultur erbärmlich versagt. Genau wie die an die schon vor 1933 begonnenen und dann im Juli / September 1933 vereinbarten Konkordaten und deren Folgen bis heute. Das Christentum war immer, und ist es mit dem Vorwurf des Jesusmordes bis heute, eine religiös begründet Mord-Quelle des Antisemitismus.