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Es ist erfreulich, wenn starke Frauen sich auch an große Aufgaben heranmachen. Aber bei ihrem Beitrag in CHRISMON 09/2019 sind Claudia Keller und Ursula Ott in ihrem Eifer wohl über das Ziel hinausgeschossen. Der Mensch bildet eine Gemeinschaft, die alle einschließt, weshalb es auch keine Menschin geben kann. Der Präsident ist eine Einzelperson. Wenn er weiblich ist, wird er zur Präsidentin. Der Vorstand ist ein Gremium, das wieder alle einschließt. Von einer VORSTÄNDIN zu reden, ist also genau so abwegig wie die Menschin.
Der Sprachunfug geht ohnehin schon zu weit, weshalb ja der OB von Hannover auch zum Sprachpanscher des Jahres gewählt wurde. Also laßt mal die Kirche im Dorf.