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Sehr geehrter Herr Scheunemann,

speziell bei Pferden soll die Placebo-Wirksamkeit von Homöopathika gut erforscht sein. Tiere, die von ihren Haltern abhängig sind, haben sehr feine Antennen für Menschen, sie müssen dazu keine Wortsprache verstehen. Gibt ein Halter Globuli und denkt: „Das wird dir helfen, mein Pferd!“, entspannt er sich und wird zuversichtlich, was sich sofort dem Tier vermittelt. Außerdem wird der Halter nun der Genesung Zeit geben. Wie man weiß, heilen aber sehr viele Malaisen nach einiger Zeit von alleine aus. Man kann als Laie am Ende dann nicht sagen, ob es die Globuli oder einfach die vergehende Zeit waren, die geholfen haben, schließlich macht man als Tierhalter ja keine randomisierte Studie mit mehreren am Gleichen erkrankten Pferden, die dann anders oder nicht oder mit Globuli behandelt worden sind. Der typische Pferde-/Schweinehalter nimmt also an, logisch, es seien die Globuli gewesen.

Vielleicht von Interesse in diesem Zusammenhang: http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=1072
und http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=3445

Mit freundlichen Grüßen
Christine Holch/ chrismon