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„Dein Glaube hat dir geholfen“ spricht Christus zum Geheilten. Gesundheit und Krankheit sind labile Gleichgewichte und ein Prozess zum Gesunden braucht viele Faktoren. Schön, wenn beide Interviewpartner das auch so sehen. Von Chrismon hätte ich mir aber eine differenzierte Betrachtung der Homöopathie gewünscht, in dem auch ein homöopathischer oder anthroposophischer Arzt zu Wort gekommen wäre. Meine 40-jährige Erfahrung zeigte meiner Familie und mir, dass Kügelchen oft (nicht immer) wirken, manchmal sogar stark. So unsere Säuglinge und Kleinkinder, wo vorher der Schulmediziner versagte, mehrfach. Babys und Kleinkinder sind für Placeboeffekte nicht anfällig. Wohin Schulmedizin auch führt, müssen wir ja oft genug erleben: Es entstehen resistente Keime und schließlich gibt es kein Antibiotikum mehr, das noch helfen könnte: Warum? Weil vielen Schulmedizinern nur der Griff zum Antibiotikum einfällt. Ein homöopathischer Arzt muss sich da sehr viel mehr Mühe geben, denn es geht nicht darum die Symptome möglichst schnell zu eliminieren, sondern die Selbstheilungskräfte des Menschen zu stärken. Der Griff in den Chemieschrank ist einfach, die Arbeit mit Gottes Gaben erfordert Geduld und Übung, führt aber langfristig zum Ziel bei einem Bruchteil der Kosten der allopathischen Medizin. Nicht die Naturheilmittel Firmen bangen um ihre Marktanteile, die Chemieriesen wollen eine lästige Konkurrenz beseitigen. PS.: In der Schweiz ist ein Nebeneinander von homöopathischer und Schulmedizin kein Problem. Das Problem in der Medizin sind nicht die homöopathischen oder anthroposophischen Ärzte, sondern eine Schulmedizin ich der Sackgasse.